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Vermischtes

Internetportal gegen Diskriminierung von Menschen mit HIV initiiert

Montag, 14. Mai 2018

Berlin – Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) informiert auf einer neuen Internetseite über Möglichkeiten für Menschen mit HIV, sich gegen Diskriminierung zu wehren. Viele Betroffene erlebten auch heute noch Diskriminierung, etwa im Beruf oder im Gesundheitswesen, heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung.

Die neue Internetseite hiv-diskriminierung.de solle über Diskriminierung im juristischen Sinne, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie über Datenschutz informieren. Zudem biete sie Kontakte zu Ansprechpartnern, die beim Vorgehen gegen Diskriminierung beraten und unterstützen. Darüber hinaus diene das Portal als Meldestelle für selbst oder von anderen erlebte Diskriminierung.

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Vorfälle können auf der Internetseite auch gemeldet werden. „Nur wenn wir wissen, wie oft, in welcher Form und durch welche Institutionen Menschen mit HIV diskriminiert werden, können wir strukturelle Veränderungen einleiten – damit Diskriminierung künftig nicht mehr geschieht“, sagte DAH-Vorstand Sven Warminsky.

In Deutschland leben laut Deutscher Aids-Hilfe rund 88.400 Menschen mit einer HIV-Infektion. © kna/dpa/aerzteblatt.de

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