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Erste Warnstreiks beim Deutschen Roten Kreuz

Montag, 14. Mai 2018

Stuttgart – Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben in Baden-Württemberg im Kampf für mehr Geld ihre Arbeit niedergelegt. „Sogar von den Rettungsdiensten kamen Mitarbeiter, obwohl die Rettungsdienste nur sehr schwer zu bestreiken sind“, sagte Verdi-Sprecherin Yvonne Baumann. Arbeitsniederlegungen begannen am Morgen nicht nur in Stuttgart, sondern auch in Bad Säckingen und im Raum Nürtingen. Von dem Warnstreik unberührt bleibt die Notfallversorgung. „Die wird natürlich weiterhin gewährleistet“, sagte die Sprecherin.

Für morgen ist in Mannheim eine große Demonstration mit anschließender Kundgebung geplant. „Da kommen auch Mitarbeiter aus Rheinland-Pfalz und Hessen, wir rechnen mit rund 800 Teilnehmern“, sagte Baumann. In Baden-Württemberg sind laut Verdi bei den 34 Kreisverbänden und der Landesgeschäftsstelle des DRK rund 8.700 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt, die meisten davon im Rettungsdienst und in der Pflege. Bundesweit liegt die Zahl der DRK-Mitarbeiter bei rund 150.000.

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Mit dem Warnstreik wollen die DRK-Mitarbeiter den Druck im Tarifstreit erhöhen. Verdi fordert von der Arbeitgeberseite 7,5 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 200 Euro, sowie 150 Euro für Auszubildende. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) hatte Mitte April eine Einmalzahlung sowie eine Laufzeit von 27 Monaten vorgeschlagen, bei der die Gehälter dieses Jahr um 2,4 und dann nächstes Jahr noch mal um 2,2 Prozent steigen sollen. Die nächsten Verhandlungen mit den Arbeitgebern finden am 16. und 17. Mai in Berlin statt. © dpa/aerzteblatt.de

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