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Bonner Teddykrankenhäuser behandelten rund 17.000 Stofftiere

Donnerstag, 17. Mai 2018

/dpa

Bonn – Seit dem ersten Teddy-Krankenhaus am Universitätsklinikum Bonn haben Studierende der Klinik bereits 17.000 Kinder mit ihren Stofftieren betreut. Jetzt verwandelt sich das Gelände der Bonner Universitäts-Kinderklinik zum 15. Mal für drei Tage in ein Teddy-Krankenhaus mit Anmeldung, Wartezone, Behandlungsräumen, OP, Röntgenabteilung, Krankenwagen und einer Apotheke.

An der Anmeldung erzählen die besorgten Kinder, welche Beschwerden ihre Spielgefährten plagen. Die Studierenden behandeln an den Stofftieren unter anderem Erkältungen, Allergien, Augenkrankheiten und sogar ein Loch im Herzen. Dazu stehen ihnen Anamnese-Bögen, Untersuchungsmethoden wie Röntgen oder Ultraschall sowie, falls erforderlich, verschiedene Operations-Techniken zur Verfügung.

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In der Teddy-Klinik können Kinder den Aufenthalt in einem Krankenhaus erleben, ohne selbst als Patient betroffen zu sein. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Kinder weniger Ängste haben, falls sie selbst einmal betroffen sind“, erläuterte Johannes Breuer, geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Auch für die Studenten seien die Besuche von Teddy & Co wertvoll: „Sie können den Umgang mit künftigen Patienten üben“, so Breuer.

Die Nachfrage nach einem Besuch im Teddy-Krankenhaus ist bei den Bonner Kindern hoch, so dass nicht alle interessierten Kindergärten eingeladen werden konnten. „Aus den Rückmeldungen der Erzieherinnen wissen wir, dass die Kinder ganz bei der Sache sind und im Kindergarten und zu Hause von ihrem Erlebnis in der Klinik erzählen“, sagte Ingrid Beckmann-Singerhoff von der AOK Rheinland/Hamburg. „Das zeigt uns, dass der Besuch für die Kinder eine positive Erfahrung gewesen ist, bei dem sie Abläufe in einer Klinik als Stofftiereltern erleben konnten.“

Die Universitätsklinik richtet die Teddy-Klinik vom 23. bis 25. Mai gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg, dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn sowie den Fachschaften Medizin und Pharmazie ein.

© hil/aerzteblatt.de

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