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Politik

CDU in Rheinland-Pfalz dringt auf Landarztquote fürs Medizinstudium

Donnerstag, 17. Mai 2018

/dpa

Mainz – Im Kampf gegen den Ärztemangel in Rheinland-Pfalz hält die CDU-Landtags­fraktion die Einführung einer Landarztquote für sinnvoll. „Die Möglichkeit der Land­arzt­quote hat die Bundesregierung jetzt gerade eröffnet“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer Martin Brandl heute in Mainz. Bis zu zehn Prozent der Medizin­studienplätze könnten für Landärzte reserviert werden. Die CDU fordere ein Stipen­dienprogramm mit 500 Euro monatlich für Medizinstudenten, die sich verpflichten, über zehn Jahre als Hausarzt in den Regionen tätig zu werden. Der Anteil von bis zu zehn Prozent solle ausgeschöpft werden.

CDU-Fraktionschef Christian Baldauf wies darauf hin, dass es nicht um eine „Dauersubventionierung“ gehe. Die Wirkung des Programms soll nach zwei Jahren überprüft werden, heißt es in einem Antrag, den die CDU nächste Woche in den Landtag einbringen will.

In Rheinland-Pfalz gibt es mehrere Förderprogramme, die helfen sollen, die Hausarzt­versorgung zu verbessern. So werden Medizinstudenten finanziell unterstützt, die sich im Praktischen Jahr für ein drittel Jahr in der Allgemeinmedizin entscheiden. Brandl kritisierte, es gebe Fördermittel für die Arztversorgung auf dem Land, sie seien aber kaum abgeflossen.

Eine Landarztquote gibt es in Niedersachsen und Bayern, in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen-Anhalt ist sie geplant. Auch Sonderstipendien gibt es bereits in mehreren Ländern. © dpa/aerzteblatt.de

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Practicus
am Freitag, 18. Mai 2018, 17:10

Der Landesregierung RP

ist hoffentlich klar, dass ein heutiger Studienanfänger bis zu Niederlassung als Allgemein- oder Facharzt mindestens 12 Jahre braucht? Bis dahin ist der herkömmliche Hausarzt durch Telemedizin und AI ersetzt Die Attraktivität des Landarztberufs für die überwiegend weiblichen Absolventinnen ist systematisch über Jahrzehnte vernichtet worden - da sollein totes Pfer geritten werden!

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