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Hochschulen

Uniklinik Frankfurt legt strategische Ausrichtung für die nächsten fünf Jahre fest

Freitag, 18. Mai 2018

Frankfurt am Main – Das Universitätsklinikum Frankfurt und der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt haben ein gemeinsames Strategiepapier für die zukünftige Entwicklung der Frankfurter Universitätsmedizin ausgearbeitet. Neben übergeordneten strategischen Zielen stehen vier wissenschaftliche Schwerpunkte im Zentrum. „Ziel ist es, unserem Motto ‚Aus Wissen wird Gesundheit‘ folgend für die Menschen der Stadt Frankfurt, des Rhein-Main-Gebiets und des Landes Hessen genauso wie für unseren Träger und unsere Mitarbeiter ein innovativer und zuverlässiger Partner zu sein“, erläuterte Jürgen Graf, ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt.

Das Universitätsklinikum Frankfurt und der Fachbereich Medizin wollen sich laut dem Papier auf die vier Forschungsschwerpunkte „Herz-Kreislauf-Medizin“, „Neurowissen­schaften mit Psychiatrie“, „Onkologie“ sowie „translationale Arzneimittelforschung“ konzentrieren. Dabei sollen die besonderen Möglichkeiten der Universitätsmedizin besonders zum Tragen kommen, als da sind: 

  • Interdisziplinarität in Forschung, Lehre und Krankenversorgung
  • die Transition, das heißt die Begleitung der Patienten über viele Lebensphasen, beispielsweise von der pränatalen Diagnostik über die Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin bis hin zur Adoleszenz, Erwachsenenmedizin und Geriatrie
  • die Translation, also die wechselseitige Übertragung von Fragestellungen aus der Klinik direkt in die Wissenschaft und die Anwendung aktueller wissen­schaftlicher Erkenntnisse in der klinischen Medizin

Für diese übergeordneten Ziele benennt das Strategiepapier zwölf konkrete Handlungsfelder, für die Universitätsklinik und Fakultät jeweils eigenständige Ziele und Wegmarken festgelegt haben. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen für die Bindung und Entwicklung der Mitarbeiter. So sollen attraktive Karriereperspektiven für klinisch-wissenschaftliche Mitarbeiter entstehen und gleichzeitig Maßnahmen zur Weiterqualifikation von Fachkräften in der Pflege und anderen Gesundheitsfachberufen implementiert und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.

Ein wichtiges Ziel ist die Wirtschaftlichkeit: „Die Einheit von Krankenversorgung, Forschung und Lehre verleiht uns als Universitätsmedizin eine einzigartige Stellung. Es setzt uns aber gleichzeitig unter erheblichen, auch finanziellen Druck. Mit diesem vernünftig umzugehen ist ebenfalls Teil unserer Strategie für die kommenden fünf Jahre“, sagte Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität. © hil/aerzteblatt.de

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