NewsMedizinPro und Contra: Schützen die EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub vor Krankheit und Tod?
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Medizin

Pro und Contra: Schützen die EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub vor Krankheit und Tod?

Donnerstag, 24. Mai 2018

Berlin – Vor Kurzem verklagte die EU-Kommission Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Ungarn und Rumänien in Luxemburg vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen zu hoher Stickstoffdioxid-(NO2-)Werte. Um die Grenzwerte für NOx und Feinstaub einzuhalten, waren die durchgeführten Maßnahmen nicht ausreichend. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gibt die EU-Richtlinie 2008/50/EG vor, einen Jahresgrenzwert von 40 µg/m³ NO2 einzuhalten. Darüber hinaus gelten seit 2010 1-Stunden-Grenzwerte für NO2 von 200 µg/m³. Sie dürfen nicht häufiger als 18-mal überschritten werden. Für Feinstaub gilt seit 2005: Die PM10-Konzentration von 50 µg/m³ im Tagesmittel darf nur an höchstens 35 Tagen im Kalenderjahr überschritten werden. Nicht alle Experten sind sich einig darüber, ob diese Grenzwerte Krankheiten und Todesfälle tatsächlich verhindern können.

Barbara Hoffmann: Aus gesundheitlicher Sicht sind die aktuellen Grenzwerte der Europäischen Union zu hoch.

Die Luftverschmutzung durch Feinstäube und Stickoxide (NO2) erhöht die Sterblichkeit und hat negative gesundheitliche Auswirkungen insbesondere auf Erkrankungen der Atmungsorgane und des Herz-Kreislauf-Systems (WHO REVIHAAP). Nach Inhalation von Feinstäuben gelangen Entzündungsmediatoren aus den Bronchien und Alveolen über die Blutbahn in den Organismus. Diese Erkenntnisse stammen aus randomisierten und kontrollierten Studien in Expositionskammern, das heißt Störfaktoren durch andere Effekte (z.B. Rauchen oder andere Luftschadstoffe) schließt das Studiendesign aus.

Barbara Hoffmann, Leiterin der Umweltepidemiologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf / Hanne Horn

Bereits kurzzeitig erhöhte Feinstaubwerte können durch die systemische Entzündungsreaktion und vermehrte Koagulationsbereitschaft Herzinfarkte, Schlaganfälle und eine erhöhte Sterblichkeit auslösen. Diese kurzfristigen Effekte von Luftschadstoffen können wir auch bei den heute in Deutschland vorliegenden Luftschadstoff­konzentrationen beobachten.  

Um die Langzeitfolgen zu untersuchen, werden Luftschadstoffbelastungen bei großen Kohorten von anfangs gesunden Probanden über Jahre beobachtet. Ein Beispiel hierfür ist die Heinz-Nixdorf-Recall-Studie, die seit 2000 im Ruhrgebiet durchgeführt wird. Bei der Analyse werden Risikofaktoren und Lebensweisen berücksichtigt, sodass der Effekt nicht mehr durch zum Beispiel unterschiedliches Rauchverhalten oder mangelnde sportliche Aktivität erklärt werden kann. Auch hier zeigen Studien, dass bereits unterhalb der derzeit gültigen Grenzwerte ein klarer Zusammenhang zwischen der chronischen Luftschadstoffbelastung und der Mortalität bzw. der Inzidenz von kardiorespiratorischen Erkrankungen besteht.

NOx können direkt entzündliche Veränderungen in der Lunge hervorrufen oder als Vorläufersubstanzen zur Bildung von Ozon und Feinstaub beitragen. Den Einfluss von NO2 auf die Gesundheit, auch unabhängig von Feinstaub und unterhalb der gültigen Grenzwerte, belegen zahlreiche epidemiologische Studien, die sich auf plausible Erklärungsmechanismen aus toxikologischen Studien stützen. Langfristige gesundheitliche Folgen sowie die Mortalität sind im Vergleich zu Feinstaub jedoch geringer.

Aus gesundheitlicher Sicht sind die aktuellen Grenzwerte der Europäischen Union zu hoch, weil sie nicht effektiv vor gesundheitlichen Auswirkungen schützen. Eine Absenkung insbesondere für Feinstaub ist notwendig.

Dieter Köhler: Die Grenzwerte für NOx und Feinstaub sind wissenschaftlich nicht haltbar.

Die aktuelle Belastung in der EU mit NOx und Feinstaub führt weder zur Krankheit noch zum Tod. Die Gefährdung beginnt erst mehr als eine Größenordnung darüber. Dass Feinstaub und NOx für zahlreiche Todesfälle verantwortlich sein sollen, liest man in vielen epidemiologischen Studien. Aus einer sehr schwachen Korrelation (RR um 1,015) wird eine Kausalität gemacht, die die Autoren meist mit Reproduzierbarkeit, unterschiedlichen Methoden und biologischer Plausibilität begründen.

Die Reproduzierbarkeit zeigt sich nicht in allen Studien. So ist etwa in Sevilla die Mortalität geringer, je höher der Feinstaub ist. In einer der größten multinationalen Studien verschwand plötzlich die früher gefundene Risikoerhöhung für kardiovaskuläre Krankheiten. Das Problem dahinter sind die zahlreichen Confounder, die zum Teil, wie Rauchen und Begleiterkrankungen, einen 100- bis 1.000-fach höheren Einfluss haben, sodass sie methodologisch nicht mehr herausgerechnet werden können. Bereits kleinste Unterschiede in der Lebens­führung können die Ergebnisse  erklären. Wenn immer die gleichen Fehler auftauchen, wird der Wahrheitsgehalt nicht erhöht.

Es ist bisher nicht annähernd gelungen, mit anderen Methoden die Ergebnisse zu bestätigen. Tier- und zellbiologische Untersuchungen zeigen nur marginale, unspezifische Effekte durch Feinstaub und NOx, wenn überhaupt.

Das stärkste Argument gegen eine Gefährdung ist die fehlende biologische Plausibilität. Es ist nicht plausibel, dass NO2 plötzlich Diabetes verursacht, obwohl die Inhalation geringer Mengen nur zu einer marginalen pH-Verschiebung in der Bronchialschleimhaut führt, die sonst auch ständig passiert. Die Falsifikation dieser Studien ist aber das Inhalationsrauchen, denn im Zigarettenrauch ist der Feinstaub­gehalt über eine Million Mal und NOx 1.000-mal höher (sic!) als die Grenzwerte. Rechnet man die inhalierten Schadstoffe der Raucher hoch und vergleicht sie mit den „berechneten Todesraten“ durch Feinstaub und NOx, so müssten alle Raucher nach wenigen Monaten an verschiedenen Erkrankungen gestorben sein. Die Grenzwerte sind wissenschaftlich nicht haltbar. Daraus weitreichende Konsequenzen zu ziehen, ist sogar unethisch, denn die resultierenden politischen Maßnahmen führen insbesondere für Kommunen zu unnötigen Ausgaben, die an anderen wichtigeren Stellen fehlen, z. B. im Sozialbereich.

© gie/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #731292
cis2000
am Sonntag, 28. Oktober 2018, 22:39

Unfug bleibt Unfug

Die Vorwürfe gehen schon an die richtige Adresse. Wir sollten alles lesen und nicht nur den Mainstream.
MfG
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 21. Oktober 2018, 17:22

Epidemiologie richtig lesen? – Nachtrag

@ Cis2000 (16.7.18)
Sorry, ich stand eben auf meiner Leitung.
Der Vorwurf einer "unzulässigen kausalen Interpretation", ggf. sogar "Populismus" trifft doch VOLL UND GANZ zu, genau dahin zielte doch mein Einwand. Ich möchte ihn subjektiv sogar erweitern um "vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit" (da schlussendlich nicht jedermann wissen "muss", dass TB ausschließlich (!) von Bakterien verursacht wird, und hier definitiv kein Raum für irgendwelche Spekulationen besteht: keine Bakterien -- keine TB).

RECHTMÄSSIGER ADRESSAT dieses Vorwurfs ist jedoch der URHEBER dieser Aussagen, nämlich der "Surgeon general" (SG). Erinnerungshalber daher (aaO, S. 384): "smoking as a cause of TB disease (...) risk factors (...) HAVE BEEN INTERPRETED AS causal".

Von daher fasste meine Übersetzung lediglich die UNBESTREITBAREN Aussagen des SG – definitiv sachlich zutreffend, klarstellend – zusammen. GENAU SO steht es da, wenn man den Text ALS GANZES – wie zutreffend und vollständig zitiert – liest.

Nach allgemeinem Verständnis von "Ursache und Wirkung" IST das Täuschung der Öffentlichkeit. "Ein bisschen ursächlich" geht genau so wenig wie "ein bisschen schwanger". Gedankenexperiment: WENN jetzt alle Menschen das Rauchen aufgäben – MÜSSTEN demzufolge rund 90% weniger Kinder an TB erkranken. Wäre das vorstellbar? Oder auch nur EIN EINZIGES Kind weniger, aus diesem Grund? Wie ließe sich also der Begriff "Unsinn" widerlegen?

Mit Verlaub: Unfug bleibt Unfug, und wenn er noch so "hochwohlgeboren" daherkommt. Vorwürfe bitte an die zutreffende Adresse.
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 21. Oktober 2018, 11:42

Epidemiologie richtig lesen?

@ Cis2000 (16.7.18)
Entschuldigung, WAS SONST kann denn – im bereits zitierten Kontext – GEMEINT sein: "smoking as a cause of TB disease (...) risk factors (...) causal".
Also: "Neun von zehn Kindern bekommen TB in Anwesenheit gesunder Raucher". Ja, und? Was wollen uns die Autoren damit sagen? In einer "Streitschrift gegen das Rauchen"? Sollte ich das völlig falsch verstanden haben? Worum SONST kann es denn hier gehen, wenn nicht um "smoking as a cause of TB"? Bitte höflichst um – diesmal bitte "wertfreie" – Erläuterung.

@Cis2000 (5.8.18)
Sehr tiefsinnig ;)
Natürlich sterben wir alle einmal.
Die Frage ist: darf man Mitmenschen (Dieselbesitzer) "enteignen" und/oder an der "Reisefreiheit" hindern? Das ist eine zunächst einmal auch Frage der Abwägung VERFASSUNGSMÄSSIGER Rechte (wofür haben die Menschen der ehemaligen DDR eigentlich ALLEM VORAN demonstriert?). Dafür braucht es bekanntlich ERWIESENE TATSACHEN, und genau daran fehlt es derzeit (dazu sogleich mehr). BEFÜRCHTUNGEN genügen nicht ("freie Meinung", völlig unbenommen), sonst könnte ja Jeder Jedem Alles verbieten. Und dann wäre da noch das Stichwort "Bagatellgrenze". VERBOTE sind zulässig bei "erwiesener Schädlichkeit", das versteht sich.

Und dann wäre ja noch die "erwiesene Nützlichkeit": für die Entdeckung u.a. der gefäßprotektiven Wirkungen des NO wurde 2008 immerhin der Medizin-Nobelpreis verliehen. Paracelsus läßt grüßen. Unbenommen einer allgemeinen und einvernehmlich wünschenswerten Reduktion von Schadstoffen: wie läßt sich also ein RATIONALER Kompromiss finden?

auch @ Haerting:
SEHR aufschlussreich hierzu eine Aussage von Dr. Dietrich Plaß aus dem Umweltbundesamt (UBA):
„Epidemiologische Studien können, wie oben beschrieben, keine Aussage zur Kausalität liefern (...) wäre daher aus Sicht des UBAs korrekt, wenn sie ergänzt würde durch ‚…zwar nicht erwiesen, weil dies methodisch nicht möglich ist (...)“ (1).

Es ist also METHODISCH NICHT MÖGLICH, aus "epidemiologischen Studien" (sagen wir mal: "Data-Mining", alias "reine Empirie") eine KAUSALITÄT abzuleiten, allenfalls HINWEISE. Wie anders als durch "experimentelle Studien" können also TATSACHEN erforscht werden?

_______________
(1)
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/diesel-skandal-wissenschaftler-widersprechen-schlussfolgerungen-der-abgeordneten-zu-gesundheitlich/
Avatar #731292
cis2000
am Sonntag, 5. August 2018, 23:24

Pro und Contra: Schützen die EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub vor Krankheit und Tod?

Nein!
Avatar #750173

am Montag, 16. Juli 2018, 10:10

Ahh ja, Epidemiologie - lesen - und interpretieren ist zweierlei !

Wenn DrSchnitzler richtig aus der Quelle zitiert "..Tipayamongkholgul and colleagues (2005) found a ninefold increased risk for TB disease with close passive exposure to smoke and no known direct contact with a person with TB" so macht er daraus : " (Zigaretten-) Rauch VERURSACHT neun von zehn TUBERKULOSE-Fällen bei Kindern“
- dass steht/stand da aber gar nicht !

Bitte etwas mehr Bemühung um das Verständnis von Methoden:
Die Aussage ".. ein neunfach erhöhtes Risiko.." ist die Beschreibung eines Ergebnisses.
Die Aussage ".. „(Zigaretten-) Rauch VERURSACHT neun von zehn TUBERKULOSE-Fällen bei Kindern“
ist eine -unzulässige- k a u s a l e Interpretation eines Ergebnisses !

So funktioniert vielleicht Populismus, aber nicht die Wissenschaft.
Fassungslosigkeit.

Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 15. Juli 2018, 12:06

Ach ja, wieder mal die Epidemiologie...

Was heutzutage nicht so alles unter „Epidemiologie“ verbreitet wird, hinterlässt manchmal die reine Fassungslosigkeit: so gibt der „Surgeon General“ allen Ernstes an, „(Zigaretten-) Rauch VERURSACHT neun von zehn TUBERKULOSE-Fällen bei Kindern“ (1).

Man mag ja zum Zigarettenrauchen stehen wie man will, aber eine derart abenteuerliche Behauptung auch noch zu rechtfertigen, die eigenen (ggf.: Schein-) Korrelationen bräuchten GENERELL nicht an der OBJEKTIVITÄT gemessen zu werden („neither necessary nor sufficiant“; 2), ist einer Publikation im wertfreien Raum längst nicht mehr angemessen.

Wenn also – wie auch hier – einzelne Aussagen ausdrücklich „falsifiziert“ werden können, sind – jenseits politischer Willkür und Demagogie – seriöse Menschen aufgerufen, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Meiner Ansicht nach MUSS dies sogar dringend geschehen, gerade um Vorwürfen wie „Lügenpresse“ den Boden zu entziehen!


Literatur:

(1) Surgeon General (2014) The Health Consequences of Smoking; Seite 382: „In a study in Thailand among children younger than 15 years of age, Tipayamongkholgul and colleagues (2005) found a ninefold increased risk for TB disease with close passive exposure to smoke and no known direct contact with a person with TB“.

(2) dto., S. 384: „The evidence reviewed in this section implicates smoking as a cause of TB disease. The infectious organism that causes tuberculosis, M. tuberculosis, is, of course, the necessary cause of TB. However, other agents can increase risk for TB by acting to increase the risk for infection or by increasing the risk for disease in those who are infected. Within the framework for causal inference used in the Surgeon General’s reports, such additional risk factors that are neither necessary nor sufficient have been interpreted as causal.“
Avatar #735516
Kritiker-1
am Mittwoch, 6. Juni 2018, 21:30

Einfluss von Feinstaub und Stickoxide auf die Sterblichkeit wird definitiv zu hoch bewertet.

In den Medien wurde hochgerechnet, dass 2014 in der BRD mehr als 80.000 Todesfälle durch Feinstaub und Stickoxide verursacht wurden. Im vergleich zu 2000 ist die Belastung durch beide Schadstoffe in der BRD um etwa 75% zurüchgegangen. Wenn die beiden Schadstoffe so gefährlich sind wie in den Medien dargestellt hätte man 2000 etwa 3 Mal mehr Todesfälle also etwa 240.000 durch diese Schadstoffe haben können. Bei 840000 Todesfälle in 2000 wären demnach fast 30% an diesen Schadstoffen gestorben. Eine Relation, die man defintiv nicht glauben kann. Zusätzlich ist die Sterberate trotz geringerer Schadstoffbelastung zwischen 2000 und 2014 nicht gesunken sondern leicht gestiegen. dass die beiden Schadstoffe nicht gesundheitsförderlich sind, ist gut zu akzeptieren. Ihr Stellenwert wird aber sehr übertrieben dargestellt.
Avatar #732229
Haerting
am Mittwoch, 30. Mai 2018, 12:10

Epidemiologische wissenschaftliche Belege akzeptieren

Die Argumentation von Herrn Koehler zur Leugnung der schädlichen Wirkung von Feinstaub und NOx in der Umwelt auf die menschliche Gesundheit deutet auf eine Denkweise hin, nach der weder die Belege für die schädlichen Wirkungen von aktivem und passivem Zigarettenrauchen auf die Ätiologie von Herz-Kreislauf-Krankheiten noch vermutlich auch die kanzerogene Wirkung von Asbest auf Lungenkrebs akzeptiert würden, alles statistisch-epidemiologisch belegte Zusammenhänge. Und es ist schon verwunderlich, dass gerade ein Pneumologe derartige wissenschaftliche Belege nicht zu akzeptieren bereit ist. Wir wollen und können nicht in der modernen wissenschaftlichen Medizin auf eine Argumentationslinie zurück, die Kausalitätsnachweise auf experimentelle Studien an wenigen Einzelfällen beschränkt.
Avatar #107994
Adolar
am Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:33

Das ist weitestgehend Humbug.

Unsere EU-Funktionäre, Komissare etc. in allen Ehren mit ihren schönen Absichten, daß sich alle kerngesund sich ins Grab legen sollen. Tatsache ist, daß die Lebenserwartung stetig steigt und große Fortschritte bei der Reinhaltung der Umwelt erreicht wurden jedenfalls in Deutschland. Sicherlich kann man alles optimieren, und die Abgasnorm 25 entwickeln, aber es war schon an den vorigen Abgasnormen bezüglich Emissionen(fast)nichts mehr zu verbessern, außer, man geht zu Fuß. Die Industrieinteressen an diesen Technologien sind auch sehr hoch, man will ja was neues verkaufen.
"Grenzwert": Bei Blei las ich vor langer Zeit von einer Bevölkerungsgruppe einer italienischen Insel, deren Bleiblutwerte waren so hoch, daß sie halbtot hätten sein müssen. Waren aber völlig ok. Das Blei stammte noch aus der Etrusker- und Römerzeit, und war wegen der damaligen Verhüttung dort überall im Boden, und schon immer in der Nahrungskette. Bei der Belastungen hätte gem. Grenzwerten etc. die Bevölkerung längst ausgestorben sein müssen.

LNS

Nachrichten zum Thema

15. November 2018
Gelsenkirchen/Essen – Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat für Essen die Einrichtung einer Diesel-Fahrverbotszone, einschließlich Teilen der vielbefahrenen Autobahn 40, angeordnet. Die „Blaue
Verwaltungsgericht ordnet Diesel-Fahrverbotszone in Essen an
12. November 2018
Berlin/Brüssel – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, vertritt künftig die Interessen der europäischen Ärzte bei der EU-Kommission und dem Europaparlament. Die
CPME-Präsident: Montgomery vertritt Europas Ärzte in Brüssel
7. November 2018
Berlin – Die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Abwendung weiterer Diesel-Fahrverbote verzögern sich: Der Entwurf zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes war heute nicht wie
Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote verzögern sich
30. Oktober 2018
Genf – Fast jeder Mensch in Asien und im Pazifischen Raum atmet nach Daten des UN-Umweltprogramms Luft, die die Gesundheit gefährdet. Aktuell seien in der Region vier Milliarden Menschen – 92 Prozent
Dramatische Luftverschmutzung in Asien
30. Oktober 2018
Genf/Kopenhagen – Luftverschmutzung tötet einer Studie zufolge weltweit sieben Millionen Menschen pro Jahr. Rund 600.000 von ihnen sind Kinder unter 15 Jahren, wie die Welt­gesund­heits­organi­sation
Luftverschmutzung setzt vor allem Kindern zu
29. Oktober 2018
Kopenhagen – Die Luftverschmutzung in Europa ist nach wie vor zu hoch. Das geht aus dem heute von der Europäischen Umweltagentur (EEA) veröffentlichten Report „Luftqualität in Europa 2018“ hervor.
Luftverschmutzung ist größte Gesundheitsgefahr in Europa
25. Oktober 2018
Berlin – Der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) hat durch den Wegfall der britischen Zulassungsbehörde Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) eine
VG WortLNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige
Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER