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Politik

Klöckner gegen Mindestpreis für Alkohol in Deutschland

Dienstag, 22. Mai 2018

Berlin – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Forderung von Suchtexperten nach einem am Beispiel Schottlands angelehnten Mindestpreis für Alkohol in Deutschland zurückgewiesen. „Wein zum Beispiel schadet der Gesundheit nicht – wenn man ihn maßvoll genießt“, sagte Klöckner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sie setze vielmehr auf „Verbraucherinformation, klare Kennzeichnung und Ernährungsbildung“, sagte die Ministerin. Entscheidend sei, den richtigen Umgang mit Ernährung und auch mit Alkohol zu lernen. „Nur so können wir als Verbraucher verantwortungsbewusst Entscheidungen treffen und Missbrauch vermeiden.“

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In Schottland gilt seit Monatsbeginn ein Mindestpreis für alkoholische Getränke. Suchtexperten sehen darin auch ein mögliches Vorbild für Deutschland. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, zeigte sich dafür offen. © afp/aerzteblatt.de

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Adolar
am Dienstag, 22. Mai 2018, 23:51

Die Frau Klöckner ist eine Fehlbesetzung, bzw. die genau richtige Besetzung

in dieser Position für die Interessensverbände .

Da sie genügend Erfahrungen als ehemalige Weinkönigin besitzt, kann sie die Wirkungen von alkoholischen Getränken natürlich objektiv beurteilen. Wie auch die Winzerschaft jederzeit bestätigen wird, sind Wein und Weinbrand bekömmlich. Also bitte keinen Aufstand im Ländle, der zu Umsatzeinbrüchen führen könnte und vielleicht mehr Nüchternheit zur Folge hätte.
Gilt auch für die notleidende Firma Südzucker, deren Absatz im Rübenanbauland Rheinland-Pfalz keinesfalls vermindert werden darf, durch Unsinn, wie "Steuern" auf ihr Produkt. Auch hier gewisse Verbindungen zur Weinwirtschaft("Südzucker-Susi" im Keller...).

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