NewsVermischtesZahl der Soldaten mit posttraumati­scher Belastungsstörung bleibt hoch
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Zahl der Soldaten mit posttraumati­scher Belastungsstörung bleibt hoch

Dienstag, 22. Mai 2018

/dpa

Berlin – Auch Jahre nach dem Ende des Kampfeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan geht die Zahl der an Kriegstraumata erkrankten Soldaten kaum zurück. Im vergangenen Jahr wurde bei 170 Soldaten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) neu diagnostiziert, wie der Sanitätsdienst der Bundeswehr mitteilte.

Im Vorjahr waren es fünf Fälle mehr. Bei der Bundeswehr erklärt man sich das fast gleichbleibende Niveau vor allem damit, dass die Symptome zeitverzögert auftreten können.

Anzeige

Andere einsatzbedingte psychische Störungen wie Depressionen gehen dem Sanitätsdienst zufolge zurück. 2017 seien 104 solche Störungen neu festgestellt worden, 2016 seien es noch 143 gewesen. Der Sanitätsdienst erklärt sich den Rückgang an psychisch Erkrankten „mit der Abnahme der Intensität der Auslandseinsätze“.

Die Nato hatte ihren Kampfeinsatz in Afghanistan im Dezember 2014 beendet. Aktuell befinden sich nach Angaben des Einsatzführungskommandos rund 4.500 deutsche Soldaten weltweit in Auslandseinsätzen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #769631
Naturfreund
am Sonntag, 8. Dezember 2019, 12:19

An das

Löschteufelchen hier im Ärzteblatt: die Gedanken sind frei.....
Avatar #769631
Naturfreund
am Sonntag, 8. Dezember 2019, 09:48

Zahl der Soldaten mit posttraumati­scher Belastungsstörung bleibt hoch

wem nützt das:

https://www.youtube.com/watch?v=G5Hlqjb26Ug
LNS

Nachrichten zum Thema

10. Januar 2020
Hongkong – Nach Monaten teilweise gewaltsamer Proteste zeigt einer Studie zufolge fast jeder 3. erwachsene Hongkonger Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Rund jeder 10. weise
Fast jeder 3. Hongkonger zeigt Zeichen einer Belastungsstörung
10. Oktober 2019
Darmstadt –Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) eines Straßenwärters ist einem Urteil zufolge nicht als Berufskrankheit anzusehen und wird daher nicht entschädigt. Es gebe keinen generellen
Posttraumatische Belastungsstörung ist keine Berufskrankheit
4. Oktober 2019
Berlin – Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), drängt auf weitere Hilfen bei einsatzbedingten psychischen Erkrankungen (PTBS) von Soldaten. Es sei schon viel erreicht, „aber
Wehrbeauftragter will mehr Hilfen für psychisch kranke Soldaten
23. September 2019
Berlin – Depression, Ängstlichkeit, körperliche Aggression und eingeschränkte Lebenszufriedenheit – das Risiko zur Entwicklung psychosozialer Auffälligkeiten im Erwachsenenleben scheint deutlich
Belastende Kindheitserlebnisse erhöhen das Risiko für spätere psychosoziale Auffälligkeiten
20. September 2019
Leipzig – An der Leipziger Universitätsklinik ist eine Therapie für traumatisierte Ärzte entwickelt worden. Sie besteht aus zehn Schreibaufgaben, die über einen Zeitraum von fünf Wochen bearbeitet
Uniklinik Leipzig entwickelt Onlinetherapie für traumatisierte Ärzte
11. September 2019
Cambridge – Ein Test aus 27 Laborwerten und der Herzfrequenz hat in einer Studie in Molecular Psychiatry (2019; doi: 10.1038/s41380-019-0496-z) die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung
Labortest erkennt posttraumatische Belastungsstörung
16. Juli 2019
Berlin – Die Bundesregierung unterstützt bundesweit 53 Behandlungszentren für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER