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Politik

Spahn lobt Beitrag von Ärztenetzen zur Versorgung im ländlichen Raum

Donnerstag, 24. Mai 2018

/dpa

Potsdam – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bedeutung von Ärztenetzen für die medizinische Versorgung hervorgehoben. „Wir brauchen innovative und durchdachte Lösungen, damit sich die Menschen in ländlichen Regionen auch in Zukunft auf eine gute Versorgung verlassen können“, sagte der Minister gestern beim Brandenburger Expertengespräch zum Thema „Ärztenetze der Zukunft – Perspektiven für Trägerstrukturen von Gesundheitszentren im ländlichen Raum“.

Zu dem Gespräch eingeladen hatten die KV Consult- und Managementgesellschaft mbH (KV COMM) und das Ärztenetzwerk Südbrandenburg. „Mehr Zusammenarbeit und eine bessere Vernetzung sind die richtigen Antworten für eine effiziente und umfassende medizinische Versorgung. Das demonstriert das Praxisnetz in Südbrandenburg eindrücklich“, sagte Spahn.

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Nützlich für Patienten und Ärzte

„Das Ärztenetz Südbrandenburg ist ein gutes Beispiel dafür, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum kooperativ zu gestalten. Davon profitieren die Kollegen und die Patienten in der Region“, bestätigte auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg, Peter Noack.

Das Ärztenetz Südbrandenburg in Finsterwalde wurde 2004 auf Initiative der regionalen Ärzte gegründet. Das Netzwerk hat 2012 ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) gegründet. 2015 hat sich das Ärztenetz Südbrandenburg mit der KV COMM als hundertprozentiger Tochter der KV neu aufgestellt und konnte bislang mehrere Projekte initiieren, unter anderem die Nachbesetzung von Landarztpraxen, den Aufbau eines Weiterbildungsnetzwerkes für Mediziner, die Weiterqualifizierung des nichtärztlichen Personals und die Stärkung der ambulanten Palliativversorgung.

„In einer immer älter werdenden Gesellschaft, ist es besonders wichtig, Fach- und Allgemeinärzte möglichst über kurze Wege erreichen zu können. In Finsterwalde werden aber auch zunehmend mehr Kinder geboren, die ebenfalls ärztlich versorgt werden müssen“, sagte Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe in dem Expertengespräch.

Er betonte, die Region sei auf gut ausgebildete Mediziner angewiesen. Man bemühe sich daher mithilfe einer Förderrichtlinie zur Ärzteniederlassung und in Zusammenarbeit mit dem MVZ als Standort attraktiv zu sein. © hil/aerzteblatt.de

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