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Vermischtes

Eichenprozessions­spinner breitet sich in Nordrhein-Westfalen aus

Montag, 28. Mai 2018

Nest des Eichenprozessionsspinners /dpa

Köln/Münster – Der auch für Menschen gefährliche Eichenprozessionsspinner breitet sich in Nordrhein-Westfalen (NRW) weiter aus. Waren in der Vergangenheit vornehm­lich freistehende Eichen befallen, trete der Waldschmetterling in diesem Jahr vermehrt auch in lichten Wäldern auf, sagte Norbert Geisthoff von Wald und Holz NRW. Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen Allergien und Asthma auslösen.

Vor etwa einer Woche haben die Raupen nach Angaben des Waldschutzexperten begonnen, Brennhaare zu bilden, die vom Wind Hunderte Meter weit durch die Luft getragen werden können. Wenn die winzigen Härchen mit der menschlichen Haut in Berührung kommen, verursachen sie rote, juckende Pusteln. Beim Einatmen sind Atemwegsbeschwerden möglich.

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Verbreitet sei der Schädling inzwischen vor allem im Münsterland, am Niederrhein und zunehmend auch im Rheinland, sagte Geisthoff. „Wo es letztes Jahr bereits einen Befall gab, wird er dieses Jahr wahrscheinlich noch zunehmen.“

Im Wald sollten Spaziergänger befallene Bäume meiden. Wer zum Beispiel auf einem Privatgrundstück, nahe eines Schulhofs oder an einem Wanderparkplatz ein Nest entdecke, solle das städtische Ordnungsamt informieren. Dieses kümmere sich dann um die Beseitigung oder verweise den Job an eine Fachfirma. „Auf keinen Fall sollte man versuchen, das Nest selbst zu entfernen“, warnte Geisthoff.

Dass eine Eiche befallen ist, sieht man vor allem an den Blättern. Die Raupe des Eichenprozessionsspinners frisst sie kahl. Vor allem nachts wandern die Tier in großen Gruppen als „Prozession“ an Stamm und Ästen entlang. Bei den Nestern handelt es sich um tennis- oder fußballgroße graue Gespinste. © dpa/aerzteblatt.de

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