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Politik

Bis zu 14.000 Cannabispatienten in Deutschland

Donnerstag, 31. Mai 2018

/dpa

Bremen – Bundesweit werden derzeit zwischen 12.000 und 14.000 Patienten aus medizinischen Gründen mit Cannabis versorgt. Das geht aus einer gestern veröffent­lichten Antwort des Bremer Senats auf eine parlamentarische Anfrage hervor, für die die größeren Landesverbände der Krankenkassen befragt wurden.

Die bundesweite Anzahl der Patienten ergebe sich aus den Abrechnungsdaten der Kostenträger und beziehe sich auf den Zeitraum ab 2017, hieß in der Antwort. 2015 und 2016 sei die Verordnung von Cannabis nur in Einzelfällen möglich gewesen. Erst im März 2017 sei das Cannabisgesetz in Kraft getreten.

Die Zahl der Patienten entspreche der Zahl der positiv beschiedenen Anträge der Krankenkassen. Die Ablehnungsquote liege bei 30 bis 35 Prozent. Abgelehnt wurden Anträge unter anderem deshalb, weil keine schwerwiegende Erkrankung vorlag, alternative Therapien noch nicht ausgeschöpft waren oder eine Kontraindikation festgestellt wurde. Dazu gehöre zum Beispiel eine Suchterkrankung wegen Alkohol, Drogen oder Medikamenten.

Die Bremer FDP-Fraktion hatte nach Daten für die Hansestadt gefragt. Laut Senat verwiesen die Krankenkassen aber darauf, dass landesspezifische Zahlen bislang nicht vorgelegt werden könnten und lediglich bundesweite Zahlen valide generiert würden. Eine Aufschlüsselung der Verordnungsdaten nach Bundesländern oder Städten für die Kostenträger sei bislang gesetzlich nicht vorgeschrieben. © dpa/aerzteblatt.de

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Syntaxie
am Freitag, 1. Juni 2018, 16:16

Ziemlich übelwillig....

von den Kassen:

"Abgelehnt wurden Anträge unter anderem deshalb, weil keine schwerwiegende Erkrankung vorlag, alternative Therapien noch nicht ausgeschöpft waren oder eine Kontraindikation festgestellt wurde. Dazu gehöre zum Beispiel eine Suchterkrankung wegen Alkohol, Drogen oder Medikamenten."
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Thema: Substitution
[....] und 67,8% (259) gaben an, Cannabis als Ersatz für verschreibungspflichtige Arzneimittel zu nutzen. Die drei wichtigsten Gründe für eine Substitution mit Cannabis waren „weniger Entzug“ (67,7%), „weniger Nebenwirkungen“ (60,4%) und „besseres Symptommanagement“. Insgesamt ersetzten 75,5% (305) der Befragten mindestens eine andere, gesundheitlich gefährlichere Substanz durch Cannabis . Das deutet darauf hin, dass bereits jetzt, da Cannabis nicht in staatlichen Substitutionsprogrammen zur Verfügung steht, viele Patienten Cannabis als wirksame Substitutionshilfe und als sicherere Ergänzung oder Alternative zu ihrem verschreibungspflichtigen Medikament nutzen, schlussfolgern die kanadischen Forscher in der Studie.( https://sensiseeds.com/de/blog/ausstiegsdroge-cannabis/ )

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