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Uniklinik Dresden setzt auf Kommunikations­fähigkeit und Arbeit im interprofessionellen Team

Montag, 11. Juni 2018

Dresden – Kommunikationsfähigkeit und die Arbeit im interprofessionellen Team sind Kernkompetenzen ärztlicher Arbeit, die angehende Ärzte am Medizinischen Inter­professionellen Trainingszentrum (MITZ) lernen. Darauf hat die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden jetzt anlässlich eines Besuches der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch (CDU), hingewiesen. Klepsch begleitete die Studierenden unter anderem beim Training eines Anamnesegespräches.

Bereits Medizinstudierende des zweiten Semesters absolvieren im Rahmen des Kurses „Einführung in die klinische Medizin“ erstmals Lehreinheiten im MITZ. Ab dem sechsten bis zum neunten Fachsemester werden regelmäßig Trainingseinheiten fortgeführt. Pro Semester nehmen bis zu 1.500 Studierende an den einzelnen Kursen und Trainings teil. Dafür stehen aktuell 65 Schauspieler zur Verfügung, die für die einzelnen Lehrinhalte gebucht werden können. Wichtig sei dabei, dass die Schauspieler nicht nur die Rolle der Patienten übernähmen, sondern auch Pflegekräfte spielten, die im Klinikalltag eng mit den Ärzten zusammenarbeiteten.

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„Die Arbeit in interprofessionellen Teams hat sich in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg in der Krankenversorgung etabliert“, sagte Michael Albrecht, Medizi­nischer Vorstand des Universitätsklinikums. Dieser Ansatz komme den Patienten unmittelbar zugute, denn Ärzte könnten so stärker vom Know-how der Krankenpflege profitieren und umgekehrt. „Deshalb ist das gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe ein Lehrinhalt, der zukünftige Generationen in der Krankenversorgung maßgeblich prägen soll“, so Albrecht.

„Interprofessionalität und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe werden immer wichtiger bei der modernen Patientenversorgung“, betonte auch Jana Luntz, Pflegedirektorin im Universitätsklinikum Dresden. Bereits während der Ausbildung der angehenden Mediziner und Pflegekräfte sollten beide Gruppen das neue Verständnis der Pflege und ein partnerschaftliches Miteinander der Berufsgruppen lernen, unterstrich sie. © hil/aerzteblatt.de

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