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Ärzte engagieren sich im Hamburger Präventionsprogramm „Gesund macht Schule“

Montag, 11. Juni 2018

/dpa

Hamburg – 19 Schulen in Hamburg beteiligen sich im Augenblick an dem Präventions­programm „Gesund macht Schule“ der AOK Rheinland/Hamburg und der Ärztekammer der Stadt. In dem vor zehn Jahren begonnen Programm werden Ärzte Pate einer Schule, begleiten einzelne Klassen und unterstützen bei der Elternarbeit. Bereits 51 Ärzte haben sich ehrenamtlich bei „Gesund macht Schule“ engagiert. „Mein Dank geht an alle Ärzte, die sich für die Gesundheit von Kindern stark machen“, sagte der Präsident der Ärztekammer Hamburg und der Bundes­ärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery. Er wies darauf hin, dass die meisten der teilnehmenden Schulen in sogenannten Brennpunkt-Stadtteilen angesiedelt seien.

Das Präventionsprogramm „Gesund macht Schule“ unterstützt Schulen beim Gesundheits­unterricht und fördert die Zusammenarbeit von Schule, Schülern, Ärzten und Eltern im Bereich der Kindergesundheit. Ziel ist es, Schüler schon früh für eine gesunde Lebensweise zu begeistern. An dem Programm beteiligen sich die Ärztekammern in Nordrhein, Hamburg und Sachsen-Anhalt und die AOK Rheinland/Hamburg sowie die AOK Sachsen-Anhalt. Die Schulen können das Programm kostenfrei in Anspruch nehmen.

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Das Programm umfasst fünf Schwerpunktthemen: „Essen und Ernährung“, „Mensch­licher Körper/Beim Arzt“, „Bewegung und Entspannung“, „Sexualerziehung“ sowie „Ich-Stärkung und Suchtprävention“.

Bundesweit setzen im Schuljahr 2017/2018 339 Primarschulen das Programm um. Damit erreicht das Programm laut den beteiligten Ärztekammern und den beiden Ortskrankenkassen mindestens 56.000 Schüler sowie deren Eltern.

„Wir stellen fest, dass gerade junge Erwachsene über wenig Gesundheitswissen verfügen“, sagte Montgomery. Das zeige sich auch daran, dass viele Patienten in die Notaufnahme gingen, auch wenn sie kein Notfall seien, so der Ärztepräsident. © hil/aerzteblatt.de

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