NewsAuslandWHO-Chef geht von baldigem Ende der Ebolaepidemie im Kongo aus
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

WHO-Chef geht von baldigem Ende der Ebolaepidemie im Kongo aus

Mittwoch, 13. Juni 2018

Kinshasa – Der Chef der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO), Tedros Adhanom, geht von einem baldigen Ende der gegenwärtigen Ebolaepidemie im Kongo aus. Es bedürfe weiter großer Wachsamkeit, aber die eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche zeigten gute Wirkung, erklärte der WHO-Chef vor Journalisten in Kinshasa. Nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums gibt es in dem zentralafrikanischen Land bislang über 50 Ebola-Verdachtsfälle, 28 Menschen sind gestorben, teils in der Stadt Mbandaka. 

Die Ebolaepidemie ist bereits die neunte im Kongo in den vergangenen 40 Jahren. Allerdings war das Virus dort noch nie wie beim aktuellen Ausbruch in einer Stadt aufgetreten. Ebola gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Bei einer verheerenden Epidemie 2014 und 2015 starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone mehr als 11.000 Menschen. Damals wurde bereits der Impfstoff mit erstem Erfolg getestet. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

11. Februar 2019
Kinshasa – Im Ostkongo sind bereits 505 Menschen am hochgefährlichen Ebolavirus gestorben. Seit Beginn der Epidemie im vergangenen Sommer wurden 806 Krankheits- oder Verdachtsfälle gemeldet, wie das
Mehr als 500 Ebolatote im Kongo
28. Januar 2019
Monrovia – Forscher haben das für Menschen hochgefährliche Ebolavirus erstmals bei einer Fledermaus in Westafrika nachgewiesen. Weitere Untersuchungen müssten nun ergeben, ob mehr Fledermäuse
Ebolavirus in Fledermaus in Westafrika entdeckt
22. Januar 2019
Berlin – Der Ebolaausbruch in der Demokratischen Republik Kongo befindet sich Ärzte ohne Grenzen zufolge in einer „kritischen Phase“. „Die politischen Spannungen haben sich nach der
Ärzte ohne Grenzen befürchtet weitere Ausbreitung von Ebola im Kongo
16. Januar 2019
Kinshasa – Im Ostkongo sind inzwischen 402 Menschen an einer Infektion mit dem hochgefährlichen Ebolavirus gestorben. Insgesamt seien in der Provinz Nord-Kivu rund um die Großstadt Beni 658 Menschen
Zahl der Ebolatoten im Kongo steigt
8. Januar 2019
Wuhan – Chinesische Virologen haben in der Leber von Flughunden genetische Spuren eines Virus aus der Familie der Filoviridae entdeckt, zu denen auch das Ebolavirus gehört. Untersuchungen in Nature
Neues ebolaartiges Virus entdeckt
4. Januar 2019
Stockholm – In Schweden gibt es womöglich einen Fall von Ebola. Ein Mann werde zurzeit wegen Verdachts auf Ebola in der Klinik für Infektionskrankheiten des Universitätskrankenhauses von Uppsala
Schweden meldet Ebolaverdacht
4. Januar 2019
Goma – Im Osten des Kongos sind nach Angaben der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO inzwischen mehr als 600 Menschen an dem lebensgefährlichen Ebolavirus erkrankt. Davon seien 560 Fälle bestätigt, die
LNS
NEWSLETTER