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Deutsche Börse stellt Handel mit Cannabis-Aktien ein

Dienstag, 26. Juni 2018

Frankfurt am Main – Die Deutsche Börse stellt den Handel mit Cannabis-Aktien ein. Ihre Tochter Clearstream werde Aktien von Unternehmen, die Cannabis produzieren, ab dem 24. September vom Handel aussetzen, sagte eine Unternehmenssprecherin dem Handelsblatt.

Grund sei eine neue Vorgabe aus Luxemburg. Die dortige Börsenaufsicht habe entschieden, den Handel mit Cannabis-Aktien als illegal anzusehen und deshalb einzustellen.

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„Ausländische Werte, die bei der deutschen Clearstream liegen, werden von der Clearstream in Luxemburg verwahrt“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Börse dem Handelsblatt. Deshalb seien deren Entscheidungen maßgeblich.

Betroffen sind dem Bericht zufolge 145 Unternehmen, darunter Aphria, das Cannabis ausschließlich für medizinische Zwecke produziert. Aphria-Geschäftsführer Hendrik Knopp sagte dem Handelsblatt, die Entscheidung aus Luxemburg sei „nicht nachvollziehbar“. © afp/aerzteblatt.de

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