NewsVermischtesZahl der Demenzkranken hat sich erhöht
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Zahl der Demenzkranken hat sich erhöht

Donnerstag, 28. Juni 2018

Berlin – Die Zahl der Demenzkranken nimmt in Deutschland kontinuierlich zu. Derzeit leben nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz in der Bundesrepublik, die meisten sind Alzheimer-Patienten.

Alljährlich treten rund 300.000 Neuerkrankungen auf, wie die Gesellschaft gestern auf Basis neuer Berechnungen in Berlin mitteilte. Ohne Durchbruch in Prävention und Therapie wird sich demnach laut Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis 2050 auf rund drei Millionen erhöhen.

Anzeige

In den vergangenen Jahren haben Studien darauf hingewiesen, dass die Zahl der Erkrankten in den westlichen Ländern nicht so stark steigen wird wie befürchtet – infolge verbesserter Lebensbedingungen. Andere Studien widersprechen dieser optimistischen Einschätzung, unter anderem da die steigende Anzahl von Menschen mit Übergewicht und Diabetes diese positiven Effekte zunichte machen könnte. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #749778
EWeiss
am Donnerstag, 5. Juli 2018, 14:19

Verstärktes Demenzrisiko durch Tamsulosin ?

Tamsulosin and the risk of dementia in older men with benign prostatic hyperplasia
Article in Pharmacoepidemiology and Drug Safety 27(4) · January 2018 with 81 Reads
DOI: 10.1002/pds.4361
Abstract
Purpose: Clinicians use tamsulosin, an α1-adrenoceptor antagonist, to manage symptomatic benign prostatic hyperplasia (BPH). Because α1-adrenoceptors are also present in the brain, the potential exists for adverse effects on cognitive functions. We explored the association between tamsulosin use and dementia risk. Methods: We used Medicare data (2006-2012) to conduct a cohort study among patients aged ≥65 years and diagnosed with BPH. Men taking tamsulosin (n = 253 136) were matched at a 1:1 ratio using propensity-scores to each of 6 comparison cohorts: patients who used no BPH-medication (n = 180 926), and patients who used the following alternative-BPH-medications: doxazosin (n = 28 581), terazosin (n = 23 858), alfuzosin (n = 17 934), dutasteride (n = 34 027), and finasteride (n = 38 767). Assessment began following the first fill of BPH-medication to identify incident dementia by ICD-9 diagnosis codes. We estimated hazard ratios (HR) and 95% confidence intervals (CI) for dementia using Cox proportional hazard regression for each of the 6 propensity-score-matched cohort-pairs. Results: The median follow-up period for all cohorts was 19.8 months. After propensity-score matching, the tamsulosin cohort had an incidence of dementia of 31.3/1000 person-years compared with only 25.9/1000 person-years in the no-BPH-medication cohort. The risk of dementia was significantly higher in the tamsulosin cohort, when compared with the no-BPH-medication cohort (HR [95% CI]: 1.17 [1.14, 1.21]) and each of the alternative-BPH-medication cohorts: doxazosin (1.20 [1.12, 1.28]), terazosin (1.11 [1.04, 1.19]), alfuzosin (1.12 [1.03, 1.22]), dutasteride (1.26 [1.19, 1.34]), and finasteride (1.13 [1.07, 1.19]). The significance of these findings persisted in sensitivity analyses. Conclusion: Tamsulosin may increase the risk of dementia in older men with BPH.

Tamsulosin and the risk of dementia in older men with benign prostatic hyperplasia. Available from: https://www.researchgate.net/publication/322366760_Tamsulosin_and_the_risk_of_dementia_in_older_men_with_benign_prostatic_hyperplasia [accessed Jul 05 2018].

also: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29316005
Avatar #724084
MPeuser
am Freitag, 29. Juni 2018, 13:37

Demenz

Solange die Schulmedizin nicht begreift, dass die Hauptursache von Demenz, Alzheimer und Krebs eine Störung der Mikrozirkulation in den 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen ist, werden diese Krankheiten sich weiter erhöhen.
Drei Liter unseres Körpers sind Kapillaren. 1.)Man muss für den gesunden und normalen Innendurchmesser von 7 mikron sorgen, 2.) Man muss für gute Schmiereigenschaften in den Kapillaren sorgen, 3.) Man muss für den richtigen und gesunden pH-Wert vom Speichel und Urin sorgen, damit die roten Blutkörperchen elastisch bleiben und sich verformen können und 4.) Man muss für Silizium sorgen, damit die Kapillaren nicht zusammenfallen wie ein Feuerwehrschlauch, wenn das Wasser abgestellt wird.
Wenn man sich um diese 4 Punkte kümmert, dann werden die Zellen ordnungsgemäss mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Wenn aber eine Zelle durch eine Störung der Mikrozirkulation zu wenig Sauerstoff erhält, dann geht diese Zelle in die Zellgärung über und die Zellgärung erzeugt mehr Energie als die normale Sauerstoffversorgung, so dass sich dann die Zelle vermehrt vermehren kann und das ist Krebs. Gehirnzellen konnen sich nicht vermehren, diese sterben bei Sauerstoffmangel ab. Das ist so, als wenn man in die Festplatte eine Computers Löcher bohrt, dann geht die Memoria verloren. Also ist Demenz und Alzheimer ein umgekehrter Krebs. Diese meine Lehre veröffentlicht im Juli 2014 wurde von den Neurowissenschaftlern der Universität Lausanne im Februar 2015 als die einzig wahre Lehre zum Thema Demenz und Alzheimer erklärt.
Michael Peuser
São Paulo/Brasilien
LNS

Nachrichten zum Thema

6. Dezember 2018
Pontevedra – Computerspiele können eine leichte kognitive Beeinträchtigung (LKB) frühzeitig erkennen und von einer Alzheimererkrankung unterscheiden. Das zeigt eine spanische Pilotstudie mit 16
Serious Games: Mit Computerspielen Alzheimer früh erkennen
21. November 2018
Mainz – Ein Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpgA) will neue Versorgungswege für demenzkranke oder depressive Menschen jenseits der stationären Betreuung eröffnen. Mit dieser bundesweit
Demenz und Depression: Zentrum für psychische Gesundheit will Situation zu Hause stabilisieren
5. November 2018
Berlin – Neue Möglichkeiten der Frühdiagnose von Demenzen haben Neurologen auf der sogenannten Neurowoche in Berlin Anfang November diskutiert. „Es könnte bald sogar ein Bluttest zur
Bluttest zur Alzheimer-Frühdiagnose rückt näher
16. Oktober 2018
Cambridge/England – Etwa die Hälfte aller Menschen hat Mutationen in Genen, deren Störung zu einer degenerativen Hirnerkrankung führen kann. Die in Nature Communications vorgestellten Ergebnisse
Somatische Mutationen: Viele Demenzen könnten vor der Geburt angelegt sein
10. Oktober 2018
Lübeck – Seltene autoimmune Enzephalitiden wurde erst vor wenigen Jahren beschrieben. Bei betroffenen Patienten können psychotische Symptome, Bewusstseins- und Gedächtnisstörungen oder epileptische
Antineuronale Antikörper sind ein Zeichen für autoimmune Enzephalitis
25. September 2018
Chicago/Tübingen – Bewegung kann auch für Menschen mit einer monogenetisch bedingten Alzheimerkrankheit von Vorteil sein. Mindestens 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche wirkten sich in einer
Bewegung könnte den kognitiven Verfall bei seltener Alzheimerkrankheit verzögern
21. September 2018
Berlin – Die Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen hat sich in Deutschland in den letzten Jahren verbessert, ist aber längst noch nicht zufriedenstellend. Noch kommen die
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER