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157 Rheinland-Pfälzer erhalten Rente wegen Impfschäden

Montag, 2. Juli 2018

/itataekeerati, stock.adobe.com

Mainz – In Rheinland-Pfalz erhielten zuletzt 157 Menschen eine monatliche Rente wegen eines anerkannten Impfschadens. Das geht aus einer Antwort der Landes­regierung auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. Die Leistungen an Betroffene für solche gesundheitlichen Schäden nach einer Impfung summierten sich in den Jahren 2015 bis 2017 auf rund 22 Millionen Euro, wie es weiter hieß.

Die Rentenzahlungen von rund 22 Millionen Euro gehen auf Anträge zurück, die vor dem Jahr 2015 gestellt wurden. Für die Zeit von 2015 bis 2017 wurden bisher nur bei einem Antrag die Voraussetzungen für eine Versorgung aufgrund eines Impfschadens erfüllt, erklärte die Landesregierung. Dabei handelt es sich um eine Narkolepsie oder Schlafkrankheit in Verbindung mit Kataplexie, einem kurzzeitigen Muskelversagen, das unterschiedlich schwer ausfallen kann.

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Wer durch eine öffentlich empfohlene oder gesetzlich angeordnete Schutzimpfung gesundheitlich geschädigt wird, kann auf Antrag eine Versorgung erhalten. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, unter anderem muss die Impfung von öffentlicher Stelle vorgeschrieben oder empfohlen sein. Zudem muss die Gesund­heitsschädigung von Dauer und ein wirtschaftlicher Schaden entstanden sein.

© dpa/aerzteblatt.de

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