NewsÄrzteschaftKBV warnt vor Regulierungswahn
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

KBV warnt vor Regulierungswahn

Montag, 2. Juli 2018

/dpa

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat einen Regulierungswahn und einen fehlenden Respekt gegenüber ärztlichen Leistungen kritisiert. „Eigentlich ist es Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Ärzte ihren Beruf gerne ausüben und auch der medizinische Nachwuchs sich für die Niederlassung entscheidet“, sagte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Stephan Hofmeister. Alle Bemühungen der KBV, diese Ziele zu erreichen, würden aktuell jedoch vom GKV-Spitzenverband und von Teilen der Politik torpediert.

Die KBV unterstützt ausdrücklich Positionen, die der Deutsche Hausärzteverband (DHÄV) vergangenen Freitag in einem Offenen Brief an den GKV-Spitzenverband formuliert hat. „Das Schreiben verdeutlicht, dass Politik und Krankenkassen auf dem besten Weg sind, es sich mit der gesamten niedergelassenen Ärzteschaft Deutschlands zu verscherzen“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen.

Anzeige

Der DHÄV hat dem GKV-Spitzenverband in dem Brief vorgeworfen, sich in die ärztliche Selbstverwaltung einzumischen sowie Ärzte und ihre Patienten gegeneinander ausspielen zu wollen.

„Die Erwartungen der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten sind so einfach wie gerechtfertigt: Arbeit, die geleistet wird, muss auch bezahlt werden! Schluss mit ideologisch motivierter Kontrollwut und Regulierungswahn! Respekt für den freien Beruf! Und: Hören Sie auf, Ärzte, die im Schnitt 53 Wochenstunden arbeiten – auch nachts und am Wochenende – als Leistungsverweigerer darzustellen!“, verdeutlichte Gassen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Mai 2020
München – Die Fallzahlen in Bayerns Praxen sind nach Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern Mitte März deutlich zurückgegangen – je nach Fachgruppe um 25 bis 75 Prozent gegenüber dem
Arztbesuche: Fallzahlen in Bayerns Praxen zurückgegangen
22. April 2020
Düsseldorf − Tausenden Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen (NRW) drohen nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein wegen der Coronakrise Umsatzeinbußen. „Ich gehe davon aus,
Coronakrise führt zu Umsatzeinbußen der Praxen in Nordrhein
21. April 2020
Berlin – Die Honorare für privatärztliche Behandlungen brechen aufgrund der Coronapandemie erheblich ein. Das zeigen erste Auswertungen des Verbandes der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS).
Privatärztliche Leistungen: Massive Honorareinbrüche durch Coronapandemie
17. April 2020
Berlin – Elektronische Arztbriefe werden ab dem 1. Juli besser bezahlt. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung hingewiesen. Demnach gelten weiterhin die Gebührenordnungspositionen (GOP)
Bessere Vergütung für elektronische Arztbriefe
15. April 2020
Berlin – Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat Teile des Gesamtvergütungsvertrags für die vertragsärztliche Versorgung in Baden-Württemberg beanstandet, den das Schiedsamt für 2020 festgesetzt
Regelungen für Zusatzhonorare in Baden-Württemberg beanstandet
14. April 2020
Berlin – Im zweiten Halbjahr 2017 ist der Gesamthonorarumsatz der Vertragsärzte und -Psychotherapeuten insgesamt gestiegen. Dennoch gab es beim Honorarumsatz Gewinner und Verlierer. Das geht aus dem
Honorarberichte für das zweite Halbjahr 2017 erschienen
17. März 2020
Berlin – Die niedergelassenen Ärzte in Deutschland haben bislang rund 100.000 Tests auf SARS-CoV-2 veranlasst. „Die gemeinsame Selbstverwaltung von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER