NewsPolitikElektronische Gesundheitskarte: Zwei mobile Kartenlesegeräte zugelassen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Elektronische Gesundheitskarte: Zwei mobile Kartenlesegeräte zugelassen

Dienstag, 3. Juli 2018

/Ralf Kalytta, stock.adobe.com

Berlin – Die Betreibergesellschaft gematik – Gesellschaft für Anwendungen der Gesundheitskarte hat zeitgleich zwei mobile Kartenterminals für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) zugelassen. Damit steht Ärzten und medizinischen Einrichtungen die letzte bislang noch fehlende Hardwarekomponente für die Basisausstattung der Tele­ma­tik­infra­struk­tur zur Verfügung.

Die mobilen Kartenterminals von Ingenico Healthcare und das baugleiche Gerät der Cherry GmbH haben das Zulassungsverfahren erfolgreich absolviert. Damit können alle Ärzte, Notärzte und Rettungsdienste die Versichertenkarten ihrer Patienten nun auch bei Hausbesuchen und mobilen Einsätzen mit zugelassenen Kartenlesegeräten auslesen.

Anzeige

Bei der neuen Version werden laut gematik die Versichertendaten schon im mobilen Kartenterminal ausgewertet, um beispielsweise eine abgelaufene eGK zu erkennen. Diese Version ist zudem notwendig, um nach der bundesweiten Einführung des Onlineabgleichs der Versichertenstammdaten alle Versichertendaten von der Gesundheitskarte auslesen zu können.

Auch für künftig verfügbare Anwendungen wie den elektronischen Medikationsplan und das Notfalldatenmanagement sind die mobilen Geräte nützlich: So können diese auf der eGK gespeicherten Daten dann auch von unterwegs mit einem zugelassenen mobilen Kartenterminal ausgelesen werden. © EB/KBr/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. Juli 2019
Berlin – Die gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte sieht bei sich keinerlei Verantwortung für den Anschluss der Ärzte an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI). Das hat sie
gematik sieht bei sich keine Verantwortung für Anbindung der Praxen an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur
18. Juli 2019
Mainz – Nach einer Cyberattacke auf Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind einige der Server wieder am Netz. Heute sei das an
Krankenhäuser nach Hackerangriff teils wieder am Netz
18. Juli 2019
Stuttgart – Aspekte für eine gelingende Digitalisierung im Gesundheitswesen haben die Partner des Projekts „eHealth HUB“ der Europäischen Union (EU) erarbeitet und in einem Konzeptpapier
E-Health-HUB legt Konzeptpapier zur Digitalisierung vor
17. Juli 2019
Mainz – Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind von einem Cyberangriff betroffen. Das teilte die DRK Trägergesellschaft
Hackerangriff auf Krankenhäuser
16. Juli 2019
Hamburg – Künstliche Intelligenz, Big Data und die Digitalisierung im Gesundheitswesen können Ärzte entlasten. Diese müssen aber auf den Umgang mit den neuen Technologien gut vorbereitet werden, damit
Ärzte müssen verstärkt Datenkompetenz erlernen
11. Juli 2019
Berlin – Die Deutschen haben sich in einer von Bildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) beauftragten repräsentativen Umfrage zu künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin überwiegend
Mehr als zwei Drittel der Deutschen befürworten künstliche Intelligenz in der Medizin
11. Juli 2019
Berlin – Das Bundeskabinett hat gestern das Digitale Versorgungsgesetz (DVG) auf den Weg gebracht. Das Vorhaben stößt weiterhin auf Kritik bei der Hochschulmedizin und bei Psychologischen
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER