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Ärzteschaft

Hartmannbund will bundeseinheitliche Prüfungen für ausländische Ärzte

Mittwoch, 4. Juli 2018

Berlin – Ausländische Ärzte sollten eine bundeseinheitliche Sprachprüfung zu im medizinischen Alltag relevanten Kenntnissen ablegen müssen. Zwingend sei zudem ein bundeseinheitliches Examen über fachlich-medizinische Inhalte sowie ein verpflichtender Erwerb von Kenntnissen über die ärztlichen Selbstverwaltungsstrukturen. Das hat heute der Hartmannbund-Landesverband Westfalen-Lippe angemahnt.

Das deutsche Gesundheitssystem brauche die Zuwanderung der ausländischen Kollegen dringend. Für eine Integration in das Gesundheitssystem, die eine Patientenversorgung auf bewährtem Niveau garantierten, seien aber Sprachkenntnisse erforderlich, die auch medizinisches Fachwissen und die Selbstverwaltung umfassen, sagte Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Landesverbandes. Im Sinne der Patientensicherheit sollten bundeseinheitliche Prüfungen unbedingt eingeführt werden.

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Der Anteil zugewanderter Ärzte nimmt besonders in ländlichen Regionen zu. In Landkreisen in Westfalen-Lippe beträgt er dem Hartmannbund Westfalen-Lippe zufolge in einigen Tätigkeitsbereichen bis zu 57 Prozent. © may/EB/aerzteblatt.de

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