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Politik

Krankenkassen empfehlen Impfung gegen Masern

Mittwoch, 4. Juli 2018

/dpa

Köln – Die Krankenkassen raten den Menschen, insbesondere wegen steigender Zahlen von Masern im Raum Köln den eigenen Impfschutz regelmäßig vom Arzt kontrollieren und wenn nötig vervollständigen zu lassen. Darauf hat der BKK Landesverband Nordwest heute hingewiesen.

Hintergrund ist die hohe Zahl der Masernfälle im Raum Köln. Seit Jahresanfang gab es bereits 135 bestätigte Meldungen, wie die Stadt heute mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur neun. Insbesondere Erwachsene erkrankten vermehrt an Masern, aber auch Kinder seien betroffen. Die Altersspanne reiche von 6 Monaten bis 62 Jahren. Das Gesundheitsamt rief abermals dazu auf, unbedingt den Impfausweis zu prüfen und fehlende Impfungen nachzuholen. „Schützen Sie Ihre Kinder, sich selbst und unsere Stadt.“

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Die Impfung gegen Masern zählt zu den Leistungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung. Damit sich die Erkrankung nicht weiter ausbreitet, übernehmen die Krankenkassen auch für Menschen, die vor 1970 geboren sind und keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Impfung zu Kassenlasten haben, die Kosten.

Wer wann wie geimpft werden soll, ist in der Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) geregelt. Diese basiert auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes. Bei Erwachsenen mit unzureichendem Impfstatus empfiehlt die STIKO eine einmalige Masern-Impfung, Kinder erhalten eine zweimalige Impfdosis. © may/dpa/aerzteblatt.de

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