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Politik

Betriebliche Gesund­heits­förder­ung wird kaum genutzt

Donnerstag, 5. Juli 2018

/dpa

Berlin – Nur knapp vier Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben von Krankenkassenleistungen zur betrieblichen Gesund­heits­förder­ung profitiert. Das geht aus der Antwort des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums auf eine Anfrage der Links­fraktion im Bundestag hervor, über die das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtet.

Demnach wurden 2016 knapp 1,44 Millionen der rund 37 Millionen abhängig Beschäf­tigten in 13.172 Unternehmen von Kassenleistungen zur Prävention erreicht. Die Kassen gaben dabei 147 Millionen Euro für die betriebliche Gesund­heits­förder­ung aus, knapp doppelt so viel wie 2015, vor Inkrafttreten des neuen Präventionsgesetzes. Zahlen für das Jahr 2017 liegen laut Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium noch nicht vor.

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Linken-Politikerin Sabine Zimmermann beklagte eine verkehrte Ausrichtung der Maßnahmen. „Fast alle Programme wollen das Verhalten der Beschäftigten verändern, aber nur rund die Hälfte der Maßnahmen zielt auch auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Betrieb“, sagte sie den Zeitungen. Dabei sei allgemein bekannt, dass Druck und Arbeitshetze genauso krank machten wie unnötige körperliche Belastungen am Arbeitsplatz – und das gilt gerade auch für Beschäftigte ohne Führungsaufgaben. © kna/aerzteblatt.de

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