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Tote bei Hitzewelle im Osten Kanadas

Donnerstag, 5. Juli 2018

/dpa

Montréal – Bei einer Hitzewelle in der ostkanadischen Provinz Québec sind in den vergangenen Tagen mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Metropole Montréal habe es zwölf Tote gegeben, teilten die Gesundheitsbehörden gestern mit. Später meldete der Rundfunk zwei weitere Hitzetote im Großraum Montréal. Weitere fünf Tote gab es örtlichen Medienberichten zufolge in einem ländlichen Gebiet östlich der Stadt.

„Meine Gedanken sind bei den Angehörigen derjenigen, die in Québec während dieser Hitzewelle gestorben sind“, schrieb Kanadas Premierminister Justin Trudeau im Kurzbotschaftendienst Twitter. Trudeau warnte, dass die Rekordtemperaturen noch weiter anhalten dürften. „Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie Sie sich und Ihre Familie schützen“, schrieb er.

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Bei den Toten im Großraum Montréal handelte es sich vor allem um ältere Menschen und chronisch Kranke, wie die Leiterin der regionalen Gesundheitsbehörde, Mylène Drouin, im Fernsehen sagte. Aus der Nachbarprovinz Ontario, die ebenfalls unter extremer Hitze leidet, wurden bislang keine Toten gemeldet.

Nach Angaben des Wetterdienstes haben die Temperaturen zuletzt die 34-Grad-Marke geknackt. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit fühle es sich aber eher wie 40 Grad Celsius an. Die Regierung hat eine Hitzewarnung ausgegeben. Gegen Ende der Woche sollen die Temperaturen wieder zurückgehen.

Im Jahr 2010 waren bei einer Hitzewelle in der Gegend von Montréal rund hundert Menschen ums Leben gekommen. © afp/aerzteblatt.de

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