NewsVermischtesMenschen­rechtsinstitut: Literatur für Sehbehinderte mehr fördern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Menschen­rechtsinstitut: Literatur für Sehbehinderte mehr fördern

Freitag, 6. Juli 2018

Berlin – Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt eine stärkere Förderung von Literatur für Menschen mit Seh- und Lesebehinderung. Darüber hinaus sollten Bibliotheken und Bildungseinrichtungen mehr Mittel für den Ausbau ihrer Barriere­freiheit zur Verfügung stellen, heißt es in einer Mitteilung des Menschenrechtsinstituts.

Anlass ist ein im Bundestag eingebrachter Gesetzentwurf der Bundesregierung für einen verbesserten Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken zugunsten von Menschen mit einer Seh- oder Lesebehinderung. Das Institut sieht den Entwurf kritisch. „Der Gesetzentwurf lässt offen, ob die Kosten für die Übertragung in ein barrierefreies Format von Menschen mit Seh- und Lesebehinderungen selbst getragen werden müssen“, sagte der Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention am Institut, Valentin Aichele.

Anzeige

Die UN-Behindertenkonvention verlange zudem, dass Bibliotheken und Bildungseinrichtungen inklusiv sein sollten: Die Gebäude sowie die angebotenen Dienstleistungen sollten barrierefrei sein, so dass Menschen mit Behinderungen die nötige Unterstützung erhielten. Bislang haben laut Menschenrechtsinstitut blinde, seh- und lesebehinderte Menschen in Deutschland Zugang zu höchstens fünf Prozent der Literatur, Kunst und Wissenschaft. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

11. Dezember 2018
Berlin – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat mehr Stellen für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt gefordert. Arbeit habe nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine
Heil will mehr Stellen für Menschen mit Behinderung auf erstem Arbeitsmarkt
3. Dezember 2018
Düsseldorf – In Deutschland sollte es eine kurzfristige Reform des Wahlrechts geben. Das hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, heute anlässlich des Tags der Menschen mit
Behindertenbeauftragter will Wahlrechtsänderung vor Europawahl
29. November 2018
Bonn/Frankfurt – Eine nach wie vor unzureichende Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung beklagt die Aktion Mensch. Die Zahl der Arbeitslosen mit einer Behinderung sei im laufenden Jahr zwar
Aktion Mensch dringt auf mehr Inklusion am Arbeitsmarkt
28. November 2018
Berlin – Menschen, die in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik und der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe lebten, können sich nun voraussichtlich bis Ende 2020 an eine Stiftung
Heimkinder mit Behinderungen können länger entschädigt werden
14. November 2018
Berlin – Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat die Entscheidung begrüßt, die Special Olympics 2023 in Berlin auszutragen. „Ich finde das großartig und freue mich darüber,
Behindertenbeauftragter begrüßt Special-Olympics-Entscheidung
13. November 2018
Berlin – Bislang gilt ein Anspruch auf Barrierefreiheit nur für schwerbehinderte Menschen, und dies auch nur im Arbeitsleben. Damit setze Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention und geltendes
Deutschland setzt UN-Behindertenrechtskonvention nicht um
31. Oktober 2018
Neumünster/Berlin – Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-(HNO-)Ärzte hat sich für ein reguläres Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr ausgesprochen. Hintergrund ist, dass laut dem Verband 30
LNS
NEWSLETTER