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Medizin

Studie: E-Zigaretten erhöhen Blutdruck und Herzfrequenz

Dienstag, 10. Juli 2018

/REDPIXEL - stock.adobe.com

Lübeck – Der Konsum einer nikotinhaltigen E-Zigarette führte in einer randomisierten Studie in Vascular Medicine (2018; doi: 10117/1358863X18779694) zum vorüber­gehen­den Anstieg von systolischem Blutdruck und Herzfrequenz, die länger anhielten als nach dem Rauchen einer konventionellen Zigarette. Die Forscher befürchten, dass der regelmäßige Konsum von E-Zigaretten Herz und Kreislauf auf Dauer in ähnlicher Weise schaden könnte wie Tabakrauchen.

E-Zigaretten gelten als gesundheitlich nicht so bedenklich, da sie keinen Tabak verbrennen und die Lungen nicht den zahllosen im Rauch enthaltenen Karzinogenen aussetzen. Dies mag für die Gefahr von Krebserkrankungen zutreffen. Raucher haben jedoch auch ein erhöhtes Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die nicht (allein) mit den Schadstoffen im Rauch, sondern auch mit dem Nikotin in Verbindung gebracht werden. Die Zufuhr von Nikotin ist jedoch für die meisten Menschen die Motivation für den Griff zur E-Zigarette.

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Klaas Franzen vom Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein hat die Auswirkungen von E-Zigaretten und konventionellen Zigaretten in einer randomi­sierten Cross-Over-Studie untersucht. Die 15 gesunden Probanden wurden auf drei Gruppen verteilt, in denen sie den Rauch einer konventionellen Zigarette oder den Dampf einer E-Zigarette inhalierten. Die E-Zigaretten enthielten in einer Gruppe 24 mg/ml Nikotin, in der anderen Gruppe waren sie nikotinfrei.

Wie erwartet, kam es nach dem Rauchen der konventionellen Zigaretten zu einem Anstieg des systolischen Blutdrucks, der über 15 Minuten anhielt. Doch auch das Nikotin in der E-Zigarette verfehlte seine Wirkung nicht. Es kam ebenfalls zu einem Anstieg des systolischen Blutdrucks, der sogar über 45 Minuten anhielt, während die nikotinfreie E-Zigarette keine Auswirkung auf den Blutdruck hatte.

Die Nikotinzufuhr erhöhte auch die Herzfrequenz. Nach der konventionellen Zigarette war der Puls über 30 Minuten erhöht. Nach der Inhalation des Liquids aus der E-Zigarette hielt die Beschleunigung über 45 Minuten an.

Die Ergebnisse lassen sich durch eine effektivere Zufuhr von Nikotin durch E-Ziga­retten erklären. Da der Anstieg von systolischem Blutdruck und Herzfrequenz, die auf eine temporäre Versteifung der Arterienwände zurückgeführt werden, ein möglicher Auslöser für eine beschleunigte Atherosklerose ist, könnte nach Ansicht von Franzen auch die Konsumenten von E-Zigaretten nicht frei von diesem Risiko sein. © rme/aerzteblatt.de

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Avatar #751088
Markus Gruber
am Montag, 20. August 2018, 22:14

Nikotin & Koffein erhöhen allgemein die Herzfrequenz

Es ist die aufputschende Wirkung von Nikotin & Koffein, welche im Allgemeinen die Herzfrequenz erhöhen. Das ist üblicherweise bei Alkohol, falls ich mich nicht irre, auch der Fall.

Es geht hier jedoch primär um den Vergleich der normalen Zigarette mit der E Zigarette. Diese ist gesundheitlich unbedenklicher, da es zu keinem Verbrennen von Tabak kommt. Man könnte auch ein nikotinfreies Liquid dampfen, alleine wegen des Geschmacks.
Avatar #731292
cis2000
am Montag, 23. Juli 2018, 23:18

Beschleunigung hielt über 45 Minuten an

Dieser Effekt lässt sich mit der Aufnahme de Nikotins erklären. Die Aufnahme des Nikotins bei der sogenannten E-Zigarette erfolgt langsamer. Auf Grund der fehlenden Monoaminooxidase-Inhibitoren erfolgt die Nikotinaufnahme (Anflutung) langsamer wie bei Nikotinkaugummi oder Nikotinplaster. Hielt die Beschleunigung über 45 Minuten an oder setzte sie später ein? Mit 24 mg/ml ist aber kein realistischer Vergleich möglich!
Avatar #731292
cis2000
am Montag, 23. Juli 2018, 22:51

Effektivere Zufuhr von Nikotin?

Auf Grund der fehlenden Monoaminooxidase-Inhibitoren ist das beschriebene Ergebnis mehr als fragwürdig. Ein Vergleich mit 24 mg/ml ist nicht realistisch, da diese Konzentration am Markt nicht erhältlich ist und so nicht gedampft wird.
Mein Blutdruck ist gerade auch erhöht, von der Herzfrequenz ganz zu schweigen. Eigentlich schaden solche Artikel dem Menschen mehr. Blutdruck und Herzfrequenz steigen bis ins Nirvana!
Avatar #750116
Nachfrager
am Samstag, 14. Juli 2018, 14:28

veraltetes Gerät in der Studie

Zu allem, was die anderen Kommentatoren bezüglich Nikotinstärke etc. geschrieben haben, kommt noch dazu, dass die Probanden an einer völlig veralteten E-Zigarette ziehen mussten, einer EGO-T mit CE4 Verdampfer. Diese Teile wird man höchstens noch auf der Resterampe oder gebraucht finden. Ich hatte so ein Teil mal vor ca 5 Jahren und allein aufgrund des furchtbaren Geschmackes wäre Blutdruck hoch gegangen. Und dann noch alle 30 Sekunden für mindestens 4 Sekunden ziehen. Die Gefahr dabei ist sogar das berühmt-berüchtigte Kokeln. Das Studiendesign ist also auch von diesem Punkt her mehr als mangelhaft und nicht zeitgemäß.
Avatar #750015
itprisma
am Donnerstag, 12. Juli 2018, 01:59

Wo ist euer Eid geblieben


Also erstens:
bin kein Arzt aber ein guter Analyst: Ich scrolle nach ganz unten und sehe folgende weitere Beiträge, die schreien wahrlich heraus: Ja keine E-Zigaretten, nimm lieber ne Marlboro:
Überschriften vom Ärzteblatt, weiter unten (aktuell, heute):
- E-Zigaretten zur Tabakentwöhnung – eine Gratwanderung
- E-Zigaretten: Wie gefährlich sind Liquids für Kleinkinder?
- E-Zigaretten können zum Experimentieren mit Tabakzigaretten anregen
- E-Zigaretten: Uneinigkeit über Schaden und Nutzen
- E-Zigaretten verdampfen Blei und andere Metalle

Ja liebe Ärzteblatt-Redakteure wollt Ihr uns lieber umbringen ??

Zweitens:
24 mg/ml Nikotin raucht NIEMAND hier in Deutschland, auch wenn es legal wäre.
und 4 Sekunden Ziehen, würde ein Nashorn zum erliegen bringen, das ist auch nicht aus der Luft gegriffen!

Drittens und Ultimus omnium, das alles in einer Ärztezeitung.

Ich denke:
Ihr verkauft euch selber, da ich genau WISST, dass E-Zigs besser sind als die Alternativen.
Ihr seid unseriös und verdient diese Domain nicht.
Ihr seid unverschämt euch Ärzte zu nennen, wo ist euer Eid geblieben ?
Avatar #750010
Sunder
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 20:36

Überdosis Part 2

Hab mich in die Studie reingelesen, die müssten 10 mal an dem Ding ziehen..spätestens alle 30 sec. ein Zug, der auch noch 4 Sekunden! dauern soll, bei 7,2 Watt auf 1.5 Ohm, 24mg Nikotin. Ich hab so ein kleines auto-zug Teil, das vielleicht mit 5 Watt betrieben wird, bei 18 ml, wo ich wie bei einer Zigarette vielleicht 2 Sekunden dran zieh. bin ich nach 3-4 Zügen als langjähriger Raucher bereits gesättigt.
Das ist doch so offensichtlich darauf ausgelegt die Probanden an die Grenze einer Nikotinüberdosis zu bringen um es dann der E-Zigarette in die Schule zu schieben. Und das "Ärtzeblatt" hat sich keine Sekunde mit der Frage beschäftigt... Wow..einfach nur wow...
Avatar #750010
Sunder
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 20:25

Überdosis

24mg.. wollte man den Probanden eine Überdosis verabreichen nur um irgendwie noch eine negative Studie zu E-Zigaretten zu erzwingen? Ich würde da mal eine Strafanzeige stellen, da man offensichtlich in Kauf genommen hat die Teilnehmer zu verfgiften.
Avatar #749998
MCS
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 15:57

... und wie mein Blutdruck in die Höhe schießt

Dafür brauche ich keine Studie. Ich rauche und dampfe nicht, habe aber gesundheitliche Probleme, wenn das jemand in meiner Umbebung tut. Selbst wenn ich schlafe und der Nachbar meint, er muss nachts um 3 oder 4 am Fenster rauchen oder dampfen, werde ich wach. Je nachdem ob geraucht oder dedampft wurde, rast mein Herz, der Blutdruck spinnt, mein Hals brennt und schwillt an. Stunden geht es mir nicht gut.
Mit vielen Grüßen
Avatar #749987
Max
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 13:12

24mg Nikotin sind gesetzlich verboten

Sehr geehrte Redaktion!
Bezüglich der Studie muss ich folgendes klar stellen:
1. Flüssigkeiten für E-Zigaretten mit 24 mg Nikotin/ml sind in der EU gesetzlich verboten und dadurch die Studie für uns nicht relevant. Es ist mir auch ein Rätsel wie die Studie durchgeführt werden konnte da man mit 24 mg definitiv eine Nikotin Überdosis hat. Ich selbst habe mal 18 mg probiert und musste mich hinsetzen.
2. 95% der Verbraucher die E-Zigaretten verwenden dampfen zwischen 0 und 6 mg Nikotin pro ml, die restlichen 5 % bewegen sich bei 9 bis maximal 20 mg pro ml.
3. Ich selber hatte Bluthochdruck, rauchte 40 Zigaretten pro Tag. Seit dem Umstieg hatte ich noch nie so einen schönen Blutdruck.

Ich appelliere an Ihre Kompetenz und hoffe Sie recherchieren in Zukunft ein bisschen genauer um solche, wahrscheinlich von der Tabakindustrie initiierte Studien in Zukunft zu vermeiden.

Die E-Zigarette ist eine sehr große Chance die Risiken des Rauchens drastisch zu reduzieren. Abgesehen davon dass die heimische Industrie auch profitiert und hier sehr viele Arbeitsplätze geschaffen wurden und noch 3 mal mehr geschaffen werden können.
In diesem Sinne, Vielen Dank und alles Gute.
Avatar #749984
LevofloxacinGeschädigte
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:32

Wer hat die Studie wohl finanziert?

Die Tabak oder die Pharmaindustrie??
Erhöhten Blutdruck bekomme ich, wenn ich so einen Beitrag in einem Ärzteblatt lese. Hinterfragen sie solch eine Studie denn überhaupt nicht, bevor darüber hier berichtet wird?
Was ist die Aussage? Raucht lieber weiter, das macht einige Minuten weniger hohen Blutdruck? 24mg Nikotin in der Zuglänge und der Zeit...ja, da würde mein Blutdruck evtl. auch steigen. Ich dampfe mit 6mg und mein zu hoher Blutdruck hat sich erheblich verbessert, seit ich nicht mehr rauche.
Schade, dass sie sich hier auf Bildzeitungsniveau begeben.
mfg
Avatar #115734
Dr Sommer
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 11:59

Nikotin

Blutdruck und Herzfrequenz steigen. Ist bekannt. Nikotin putscht auf. Das wusste ich schon vor dieser Studie.
Avatar #749973
bogo
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 08:13

Ist doch gesund!

Du liebe Zeit! Jetzt erhöht das Zeug doch ganz und gar den Blutdruck und die Herzfrequenz! Wie Sport und allgemeine Bewegung! Das soll ich doch laut aller Studien immer machen. Nur weil es dampft und wie eine Zigarette aussieht, ist es hier lebensgefährlich... Jeder benutze seinen Menschenverstand, um solche Meldungen einzuordnen!
Avatar #749971
gflegels
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 06:41

Zweifel an Studien

Ich lese seit geraumer Zeit Kolumnen, die uns über Gesundheitsfragen unterrichten, zumindest das behaupten. Fast täglich werden neue Studien veröffentlicht, wohl wissend, dass es für Studien eigentlich nur 3 Gründe gibt:
1. Man will Geld locker machen
2. Man will sich einen Namen machen
3. Man bekam einen Auftrag einer Wirtschaftsorganisation
Ich kann die Wirkung einer E-Zigarette nicht beurteilen, weil ich nie eine geraucht habe. Aber ich habe mit 12 Jahren angefangen, kontinuierlich zu rauchen und diese Angewohnheit inzwischen 68 Jahre beibehalten. Dabei hatte ich lt. ärztlichen Angaben immer einen zu niedrigen Blutdruck und Ihr Artikel stellt ja eine ähnliche Verbindung zum rauchen her, die angeblich den Blutdruck erhöht und Herzflimmern verursacht.

Eine Fleischwunde (2014) am Fuß führte zu einer Vereiterung und natürlich reichte ein Blick des Chirurgen auf die Verletzung am Fuß, unmittelbar vor den Zehen, um gleich ein Raucherbein zu diagnostizieren. Auf meinen Protest hin wurde ich zu einem Spezialisten überwiesen, der auch bei den kleinsten Verästelungen der Blutbahnen noch Messergebnisse erzielen konnte. Meine Durchblutung im rechten Bein war einwandfrei, im linken Bein mit dem verletzten Fuß bis zu der Verletzung ebenfalls. Die Verletzung hatte ich mir bei einen kleinen Fahrfehler mit einem 300 kg schweren Motorrad zugezogen, bei dem ich die Maschine vor dem Umfallen bewahren wollte und mir dabei die scharfkantige Verkleidung der Maschine auf den Fuß knallte. Dabei wurden lt. dem Spezialisten wohl die Blutgefäße und Nerven durchtrennt und das war dann auch der Grund für die Vereiterung.
Das war übrigens auch das letzte Mal, dass ich einen Arzt aufgesucht habe (ausgenommen Augen- und Zahnarzt). Die Fußverletzung habe ich mit ein wenig Mull und Pflaster (auf eigene Kosten) selbst auskuriert.

Ich möchte noch ein selbst erlebtes Beispiel anführen. Mit 18 Jahren wurde bei mir erstmals ein Ulcus diagnostiziert und mein Kaffekonsum sowie mein Rauchverhalten als Ursache angeführt. Ich habe im Lauf der Jahre noch etliche nachgewiesene Zwölffingerdarmgeschwüre bekommen, doch zum Glück wurden die Säureblocker effektiver. Ich habe weder auf den Kaffee (heute 1 l täglich) noch auf das Rauchen verzichtet.
Ende der 90er Jahre habe ich dann den Hausarzt gewechselt und der nun aufgesuchte Arzt hat mich auf meinen Wunsch hin zu einem Experten geschickt, der die noch recht neue Form einer Ulcus-Behandlung durch die Untersuchung, ob sich bei mir Helicobacter-Pylori eingenistet hatten, durchführte. Man wurde fündig und ich absolvierte eine 2-Wochen-Kur mit Einnahmen eines Wismut-Präparats in Verbindung mit einem Säureblocker und seither bin ich beschwerdefrei, trotz Kaffee, trotz ca. 20 Zigaretten täglich.
Das heißt, die einhellige medizinische Meinung über die Ursachen von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren galt medizinisch als bewiesen und wurde so auch von der gesamten Ärzteschaft vertreten und das hat für einige Menschen sogar u. U. den Tod bedeutet, wenn sie sich haben operieren lassen (mir ist ein Fall persönlich bekannt).

Ich scheine ein Alien zu sein, denn viele Aussagen in Studien über "tödliche" Fehler im Haushalt praktiziere ich seit Jahrzehnten und lebe immer noch, inzwischen mit 80 Jährchen auf dem Buckel.
Vom Ärzteblatt würde ich mit eher Berichte wie die von Prof. Klaus Döner, Ausgabe Oktober 2002, Seite 449 wünschen, der bereits damals prognostierte, wohin sich die Medizin entwickeln würde.
Avatar #749969
Sidewinderdxii
am Mittwoch, 11. Juli 2018, 00:35

Geht es noch unseriöser?

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
selbst meine Ärztin wurde diese Studie, die sie hier hervorheben als unseriös bezeichnen und die gute Frau ist absolute Nikotin Gegnerin. 15 Probanden, ihr ernst? Das soll seriös sein? 24mg Nikotin, die in Deutschland und dem Rest der EU illegal sind? 4 Sekunden ziehen, bei dem Nikotin Gehalt? Bei letzterem Szenario beweisen sie, daß die Studie einfach nur Müll ist, wo sie auch hin gehört. Bei meinem flash e vapor ziehe ich bei einer 1,8 ohm wicklung mit 3mg/m und 8 Watt kürzer als die 4 sekunden in der von Ihnen propagierten Studie. Aber eine Frage. Wieso wird Nikotin, medizinisch bzw publuzistisch als die Achse des bösen gesehen? Die positiven Effekte von Nikotin werden schlicht ignoriert und damit die Gesundheit von Menschen ignoriert. Bei nikorette und Co ist das Nikotin auf einmal gut, ein Schelm wer böses denkt.
Avatar #749967
Markus D
am Dienstag, 10. Juli 2018, 23:18

fragwürdige Studie

Hallo,

Warum nenne ich diese Studie fragwürdig, obwohl ich kein Mediziner bzw. Arzt bin? Zum einen hat sie etwas gezeigt, dass seit Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt ist - Nikotin erhöht den Blutdruck. Glückwunsch.
Als nächstes sind Liquids mit 24mg/ml in Deutschland bzw. der Europäischen Union NICHT legal erhältlich. Außerdem war der Zuginterwall (mit einem Zug aller 30 Sekunden, Zuglänge von 4 Sekunden) völlig an der Realität vorbei. 2-3 Sekunden wäre eine reelle Zuglänge gewesen.
Sehr schade finde ich es, dass in diesem Artikel an keiner Stelle ein Hinweis auf den illegalen Nikotingehalt zu finden ist.

Schaut euch mal bitte diese Studie dazu an:
https://www.nature.com/articles/s41598-017-14043-2

Ein paar Worte in eigener Sache:
Ich habe 15 Jahre geraucht (ca. 20-30 Stück täglich), dampfe jetzt seit ca. 2 Jahren und die letzte Zigarette ist ca. 1 1/2 Jahre her. Seitdem hat sich mein Gesundheitszustand allgemein verbessert - Ich bekomme besser Luft, fühle mich fitter, kann wieder bequem 3-4 Etagen Treppen steigen ... usw. Also all die schönen Sachen die man wieder tun kann, wenn man mit dem rauchen aufhört.
LNS

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