NewsPolitikBaden-Württemberg: Psychische Erkrankungen sollen zunehmend am Wohnort behandelt werden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Baden-Württemberg: Psychische Erkrankungen sollen zunehmend am Wohnort behandelt werden

Dienstag, 10. Juli 2018

/dpa

Stuttgart – Menschen mit seelischen Erkrankungen sollen in Baden-Württemberg möglichst am Wohnort behandelt werden können. „Die psychiatrische Versorgung verlagert sich immer mehr in die Gemeinde“, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) heute bei der Vorstellung eines Rahmenplanes für die Versorgung psychisch kranker Menschen. Die grün-schwarze Landesregierung unterstütze diesen Trend, nach dem sich die psychiatrischen Kliniken in Versorgungszentren mit ambulanten und tagesklinischen Angeboten verwandelten.

Zwangseinweisungen in psychiatrischen Kliniken gebe es im Südwesten vergleichs­weise selten, sagte Lucha. Insgesamt sei die Zahl der Menschen mit seelischen Erkrankungen in den vergangenen Jahren gestiegen. „Wir werden immer älter“, sagte der Minister. Mit dem Alter steige auch die Zahl der Beeinträchtigungen und Störungen. Man gehe davon aus, dass etwa jeder Dritte einmal in seinem Leben psychisch so schwer erkranke, dass er behandelt werden müsse.

Anzeige

Der nun vom Kabinett beschlossene Landespsychiatrieplan löst den alten Plan aus dem Jahr 2000 ab. Allein bei der Krankenkasse AOK Baden-Württemberg waren im Jahr 2016 rund 477.245 Versicherte wegen einer Depression in Behandlung. Das entsprach einem Anteil von 11,41 Prozent der Versicherten. 155.165 Versicherte wurden mit Angststörungen behandelt – 3,73 Prozent der Versicherten. Bei beiden Krankheitsbildern sei die Tendenz steigend, teilte ein Sprecher mit. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 12. Juli 2018, 05:20

Die Menschen nur genügend oft tief verletzen ...

Die Menschen nur genügend oft tief verlegen, dann sind charakterliche
Defizite nicht fern. Damit Frechheiten und Dummheiten.
Im Ernstfall wissen sie nicht mehr was Essen und Trinken ist. Sie schaden sich und Anderen.
"Dummheit ist das größte Übel der Welt!" Goethe
Nein, sagte Schiller, der Wahnsinn. Beides und die HalbViertel/achtelwissen - weil ja niemand mehr "muss!"
Es müssen Alle nur noch "schwätzen" daher reden was sie selber sind,
was Andere sein sollen, gern über Andere und nicht mehr direkt mit den
Anderen. Das hat gravierende Seuchenartige Auswirkungen auf das Arbeits-Berufsleben inkl. von Med. Jur.und ihre Umgebungen.
Ärzte haben wir zur Zeit noch. Mögen Sie uns erhalten bleiben.
Manche lassen sich von ihren Vierteln aber auch total vereinnahmen.
Anstatt 40 Fieber Husten, Rippenprellungen zu behandeln, Sinusitis,
lassen sie nackt Ausziehen und suchen den Kopf nach Läusen ab,
und die Haut nach Krätze und vergessen alles Andere. - Da staunt Orts-
Landesfreund und bedauert nicht sofort ins nächste Krankenhaus gefahren zu sein.
Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 12. Juli 2018, 05:04

Das ist doch alles ganz anders

Kriege und Flucht hinterlassen Schäden. und Narben.
Die Alten geb. 1870-1911/ und die von 1925 geborenen konnten damit
und mit sich u.a. noch umgehen. Weniger die ab 1936/37 geborenen
Geschädigten von depressiv bis unkontrollierte Wutausbrüche alles dabei
Triebgesteuerte Triebtäter "tobsüchtig" toll-wütig.
Bergarbeiter und ihre Kinder nicht weniger Probleme und zwar anscheinend egal ob Steinkohleabbau im Tiefbau im Westen
oder Braunkohle im Osten. Alkohol, Spiel - die Kinder wuchsen nicht gerade in einer aufmerksamen zugewandten Atmosphäre auf.
Was sollte denn dabei heraus kommen?
Plötzlich haben viele von ihnen inzwischen auch noch Geld - deshalb
sind sie aber nicht gesünder. Weder die Neu-Reichen noch die seit immer
Armen. Schwachsinn, Wahnsinn. Lug und Trug. Einbildungen und so muss
das jetzt sein. Erziehungswahnsinn stark verbreitet bei den "Helfern!" aus denselben Herkunftsfamilien. Ganz unerträglich weil die nun auch noch
"arbeiten!" 1-Euro-Jobs macht Größenwahnsinnig. Omnipotent.
Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 12. Juli 2018, 04:50

Mehr "seelisch Kranke" weil wir "immer älter werden"?

Was soll das denn für eine Logik sein?
Nein! Die Welt ist verrückt geworden. Die Leute wurden immer frecher -
damit auch immer krimineller. Alle Geisteskranken sind frech -
alle Frechen sind Geisteskrank. Die "Lernbehinderten" der 60er
laufen seit Jahrzehnten durch die Gegend kennen genau ihre Rechte alle
mit Rechtsschutzversicherung im Rücken - nur leider nicht ihre Pflichten.
Das müssen sie auch nicht. Dazu müssten sie ein Wissen erwerben -
und das genau können sie ja nicht. Es reicht ja auch große Töne zu spucken und alle Anderen in jeden Dreck zu ziehen. - Da das aber auch
schon wieder ein "wie alle" oder "so sind doch alle" Phänomen ist,
stellt sich die Frage: Wieviele Lernbehinderte haben wir denn?
Wieviele wurden durch gezogen bis zum Abitur, Studium, Abschluss -
die wieder "wie alle" sich nur alles sagen/erzählen lassen, abschreiben von
Anderen und keinesfalls sich etwas oder Jemanden selber erarbeiten.
Und wieviele Kinder der Nachkriegszeit landeten in Heimen und sind heute noch entsprechend geschädigt?
Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 12. Juli 2018, 04:38

Gemeinden regeln das doch alleine "im Gefühl"!

Gemeinden regeln das doch alleine. Jeder Außenstehende stört da nur -
verschlimmert alles - fängt nur noch schlimmer an zu spinnen ...
Und wenn sie einen gar nicht leben lassen können/wollen/müssen -
muß man sowieso weg ziehen oder auswandern.
LNS

Nachrichten zum Thema

12. September 2018
Wiesbaden – Auch nach der Strukturreform der Psychotherapie-Richtlinie im vergangenen Jahr bleibt die Wartezeit auf einen Therapieplatz beim Psychotherapeuten in Hessen lang. Das berichtet die
Weiter lange Wartezeit auf Therapieplatz bei Psychotherapeuten in Hessen
5. September 2018
Mainz – Die psychosoziale Versorgung von Schutzsuchenden verbessern will das Land Rheinland-Pfalz. Das Integrations- und das Ge­sund­heits­mi­nis­terium haben dazu ein Konzept vorgestellt. „Wie und ob
Rheinland-Pfalz will psychosoziale Versorgung geflüchteter Menschen verbessern
3. September 2018
Jena – Unter Kindbettdepressionen oder anderen psychischen Störungen leidende Eltern bekommen eine neue Anlaufstelle in Thüringen. Am Universitätsklinikum in Jena (UKJ) öffnete jetzt eine spezielle
Uniklinikum Jena eröffnet Tagesklinik für psychisch erkrankte Eltern von Säuglingen
3. September 2018
Erfurt, Weimar – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen und die Barmer haben ein neues Telemedizinprojekt vereinbart. Es soll die Versorgung von Patienten mit Demenz, Depressionen, Multipler
Neues Telemedizinangebot in Thüringen für psychisch Kranke
22. August 2018
Stuttgart – Baden-Württemberg baut die Forschung zur künstlichen Intelligenz (KI) aus. An den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Konstanz, Mannheim, Ulm und am Karlsruher Institut für
Baden-Württemberg baut Forschung zur künstlichen Intelligenz aus
13. August 2018
Berlin – Ab Oktober müssen Terminservicestellen unter bestimmten Voraussetzungen auch Termine für probatorische Sitzungen bei Psychotherapeuten vermitteln. Zeitgleich tritt eine neue Version des
Per Terminservice zur psychotherapeutischen Probesitzung
3. August 2018
Osnabrück – Die Opferorganisation Weißer Ring fordert von den Krankenkassen eine flächendeckende Anerkennung und Kostenübernahme für Onlinetherapien. „Weite Bereiche in Deutschland sind
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER