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Krebshilfe fördert 13 onkologische Spitzenzentren

Donnerstag, 12. Juli 2018

/dpa

Bonn – Die Deutsche Krebshilfe wird nach den Empfehlungen einer internationalen Gutachterkommission die onkologischen Spitzenzentren in Dresden, Heidelberg, München, Ulm und Würzburg weiter fördern. Mit den bereits geförderten Zentren in Berlin, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Köln/Bonn, Mainz und Tübingen-Stuttgart unterstützt die Deutsche Krebshilfe damit derzeit 13 solcher onkologischen Netzwerke.

In den auch „Comprehensive Cancer Center“ genannten Einrichtungen sollen Krebspatienten umfassend und qualitätsgesichert versorgt sowie psychosozial begleitet werden. Voraussetzungen für eine Anerkennung als Spitzenzentrum sind unter anderem eine zentrale Anlaufstelle für Krebspatienten, Tumorkonferenzen, eine interdisziplinäre Behandlung nach aktuellen medizinischen Leitlinien, ein modernes Qualitätssicherungssystem sowie innovative Forschungsaktivitäten.

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Die Krebshilfe fördert die Zentren jährlich mit jeweils 750.000 Euro für einen Zeitraum von grundsätzlich vier Jahren. Anschließend müssen sie sich erneut bewerben und sich einer eingehenden Prüfung durch eine internationale Gutachterkommission unterziehen.

Die Krebshilfe hat das Förderprogramm 2007 begonnen. Zusammen mit den von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentren und Organkrebszentren bildeten die Spitzenzentren ein umfassendes Netzwerk der onkologischen Versorgung, das dazu beitrage, dass Krebspatienten in Deutschland flächendeckend nach einheitlichen hohen Qualitätsstandards behandelt werden, hieß es.

Dieses hohe Niveau der Patientenversorgung sei jedoch nur durch erhebliche Mehrleistungen der Zentren möglich, die weit über eine Regelkrankenversorgung hinausgingen und daher teuer seien. Um die Behandlungsqualität weiter auf hohem Niveau zu halten, müssten die Krankenkassen diese Mehrleistungen künftig übernehmen, forderte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, bereits im Mai diesen Jahres. Die Zuschüsse könne auf Dauer keine Spendenorganisation übernehmen. 

Die Krebshilfe hat bisher nach eigenen Angaben rund 105 Millionen Euro in das Förderprogramm investiert. © hil/aerzteblatt.de

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