NewsPolitikKrankenkassen sollen Konservierung von Ei- und Samenzellen von Krebspatienten bezahlen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Krankenkassen sollen Konservierung von Ei- und Samenzellen von Krebspatienten bezahlen

Montag, 16. Juli 2018

/dpa

Berlin – Krankenkassen sollen künftig die Kosten für die Konservierung von Ei- und Samenzellen junger Krebskranker mit Kinderwunsch übernehmen. Bundesgesund­heitsminister Jens Spahn (CDU) will dazu noch im Juli ein Gesetz vorlegen, wie die Bild berichtete. „Junge Erwachsene mit Krebs brauchen unsere volle Unterstützung“, betonte er.

Vielen drohe, dass sie infolge der Behandlung nie Kinder bekommen können. „Deshalb soll in Zukunft die Kasse in solchen Fällen für die Kosten der Konservierung von Keimzellgewebe, Ei- und Samenzellen zahlen“, sagte Spahn der Zeitung.

Anzeige

Rund 15.000 junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. Vielen von ihnen droht durch die Tumore oder die Therapie die Unfruchtbarkeit. Bisher müssen die Patienten die Kosten selbst aufbringen. Zuletzt hatten Betroffene, Ärzte und auch Politiker von Union und SPD angeregt, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen müssen. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

15. Januar 2019
Berlin – Die Krankenkassen sollen nach dem Willen von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) künftig die Präimplantationsdiagnostik (PID) bei Paaren bezahlen, die trotz der Vorbelastung durch
Krankenkassen sollen Präimplantationsdiagnostik bezahlen
15. Januar 2019
Rostock – Die höhere Rate von Früh- und Mangelgeburten, zu denen es nach einer künstlichen Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation, IVF) kommt, ist laut einer Vergleichsstudie mit Geschwisterkindern im
In-Vitro-Fertilisation: Geschwisterstudie findet keine erhöhten Geburtsrisiken
4. Januar 2019
Schwerin – Immer mehr kinderlose Paare erhalten in Mecklenburg-Vorpommern staatliche Finanzhilfe für sogenannte Kinderwunschbehandlungen. Wie das Sozialministerium in Schwerin heute mitteilte, nahmen
Finanzhilfe bei Kinderwunschbehandlung für immer mehr Paare
27. Dezember 2018
München – In Bayern werden zunehmend Embryos aus Kinderwunsch-Behandlungen genetisch auf Krankheiten untersucht. Die bayerische Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID) hat im laufenden
Deutlich mehr Anträge auf Präimplantationsdiagnostik in Bayern
20. Dezember 2018
Augsburg – Im Strafverfahren gegen drei Verantwortliche eines Embryonenspende-Netzwerks wird es voraussichtlich einen dritten Prozess gegen. Die Staatsanwaltschaft hat nach Mitteilung von gestern
Staatsanwaltschaft will dritten Prozess um Eizellenspenden
13. Dezember 2018
Augsburg/Dillingen – Das Landgericht Augsburg hat in zweiter Instanz drei Verantwortliche eines Embryonenspende-Netzwerks freigesprochen. Die Strafkammer entschied heute, dass das Handeln der
Verantwortliche von Embryonenspende-Netzwerk freigesprochen
5. Dezember 2018
São Paulo – In Brasilien wurde das weltweit erste Baby nach einer Uterustransplantation geboren. Für Lateinamerika war es die erste Uterus-Transplantation überhaupt. Über die Fallstudie berichten die
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER