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Politik

Mehrheit der Deutschen mit deutscher Gesundheits­versorgung zufrieden

Dienstag, 24. Juli 2018

/rocketclips, stockadobecom

Hamburg – Deutschland verzeichnet laut einer internationalen Umfrage die höchste Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung. Zwei Drittel der Bundesbürger (65 Prozent) sind der Meinung, dass sie die medizinische Versorgung erhalten, die sie benötigen, wie aus einer heute veröffentlichten Umfrage des Markt- und Sozial­forschungsinstituts Ipsos in 28 Ländern hervorgeht.

Nur elf Prozent zeigten sich gegenteiliger Meinung. Dagegen gaben in Russland, Peru, Polen und Chile jeweils mehr als vier von zehn Befragten an, sie erhielten nicht die erforderliche Versorgung.

Auch bei der Beurteilung der Qualität der Gesundheitsversorgung liegt Deutschland demnach im Ländervergleich weit oben. Gut jeder zweite Deutsche (56 Prozent) bezeichnet diese für sich und seine Familie als hervorragend, nur zwölf Prozent stimmen dem ausdrücklich nicht zu und jeder Dritte (32 Prozent) kann sich dazu nicht eindeutig äußern.

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Die Länder, die sich noch positiver über diesen Punkt äußern, sind Belgien (64 Prozent), Indien, die USA (je 61 Prozent), Malaysia und Australien (je 60 Prozent). Demgegenüber stimmen die Befragten in Russland, Polen und Peru der Aussage, die gesundheitliche Versorgungsqualität in ihrem Land sei ausgezeichnet, mehrheitlich nicht zu.

Weiter ergab die Umfrage, dass vier von zehn Bundesbürgern (40 Prozent) der Meinung sind, dass sich viele Mitbürger keine gute Gesundheitsversorgung leisten können. Jeder Vierte (27 Prozent) sieht das nicht so und jeder Dritte (33 Prozent) ist in diesem Punkt unentschieden, so die Studie.

Weltweit schließen sich sechs von zehn (58 Prozent) Umfrageteilnehmer dieser Aussage bezüglich der Gesundheitsversorgung an. Die höchsten Zustimmungswerte gibt es in den weniger entwickelten Ländern, mit Ausnahme der USA, wo drei Viertel (75 Prozent) der Bevölkerung der Meinung sind, viele ihrer Mitbürger seien bei der Gesundheitsversorgung benachteiligt. In Schweden, Kanada, Großbritannien und Südkorea erfährt diese Aussage mehr Ablehnung als Zustimmung. © kna/aerzteblatt.de

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