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Notaufnahmen: Pager-Systeme sollen für Entlastung sorgen

Mittwoch, 25. Juli 2018

/dpa

Witten – Experten der Universität Witten/Herdecke, des Pflege e.V. und anderer Einrichtungen haben Verbesserungen der oft überlasteten zentralen Notaufnahmen in den Krankenhäusern gefordert. So sollten etwa Servicekräfte das medizinische Fachpersonal organisatorisch entlasten, heißt es in einem dazu veröffentlichten Memorandum.

Die Experten sehen Ärzte wie Pflegende mit dem Rücken an der Wand: Unterbesetzung und Unterfinanzierung ließen kaum Spielraum für zufriedenstellende Arbeit. Andererseits führten Unkenntnis oder Unsicherheit zu einem großen Ansturm auf die Notaufnahmen durch Patienten, die eigentlich auch ambulant versorgt werden könnten.

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Angesichts dieser strukturellen, nicht schnell lösbaren Probleme schlagen die Experten kleine Schritte der Verbesserung vor, die schnell umzusetzen wären. Dazu zählen etwa eine schnelle Erstsichtung durch Pflegende und Ärzte sowie verständliche, mehr­sprachige Filme und Broschüren, die über die Angebote von und Alternativen zur Notaufnahme informieren.

Darüber hinaus empfehlen die Experten den Einsatz von Pager-Systemen wie in vielen Restaurantketten. Sie sollen es den Wartenden ermöglichen, die eigentliche Wartezone zu verlassen und entsprechend gerufen zu werden. Diese Ideen und Anregungen wollen die Verfasser des Memorandums an Politik, Krankenkassen, Krankenhausträger und andere Institutionen versenden. Sie erhoffen sich daraus viele kleine Initiativen zur Verbesserung der Wartesituation in Notaufnahmen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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