NewsVermischtesElektronische Patientenakte: AXA und Central setzen auf Mobilversionen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Elektronische Patientenakte: AXA und Central setzen auf Mobilversionen

Donnerstag, 26. Juli 2018

Elektronische Gesundheitsakte in der App „Meine Gesundheit“ /AXA

Köln – Rechnungen per Smartphone einreichen, Arzneimittel-Wechselwirkungen online prüfen: Immer mehr private Kran­ken­ver­siche­rungen setzen auf digitale Services. Die Privatversicherer AXA und Central gehen nun den nächsten Schritt. Sie bieten Versicherten mobilen Zugriff auf ihre elektronischen Gesundheits­akten (eGA).

„Der große Vorteil für unsere Kunden ist, dass sie mit ihren in der Gesundheitsakte gespeicherten Dokumenten ins Krankenhaus oder zum nächsten Facharzt gehen und diesen Leistungserbringern per Smartphone jederzeit einen Überblick über ihre Gesundheitshistorie verschaffen können“, betonte Klaus-Dieter Dombke, Leiter Strategisches Leistungs- und Gesundheitsmanagement bei AXA.

Anzeige

Durch die von der CompuGroupMedical Deutschland AG entwickelte Lösung haben AXA-Versicherte ihre persönliche Gesundheitschronik nun stets dabei. Die in der persönlichen Patientenakte im ePortal der AXA hinterlegten medizinischen Dokumente lassen sich per App jederzeit abrufen.

Ärzte können Befunde, Röntgenaufnahmen oder Medikationspläne über das Arztinformations­system der CompuGroupMedical Deutschland in die elektronische Akte des jeweiligen bei AXA versicherten Patienten einstellen, ausgedruckte Befunde und Röntgenbilder gehören damit der Vergangenheit an. Aktuell sind laut AXA somit bundesweit rund 60.000 Ärzte in die Lösung eingebunden. Perspektivisch will die Versicherung weitere Arztinformationssysteme integrieren, um noch mehr Ärzte zu erreichen.

Im Gegensatz zu AXA setzt die Kölner Central, die zur Generali gehört, auf die eGA-Lösung von IBM Deutschland. Diese bietet Central-Versicherten einen unbefristeten, lebenslangen Speicher für ihre Gesundheitsdaten und -dokumente.

„Viele unserer Kunden verfügen momentan nur über wenige Gesundheitsdaten oder über Daten, die sie oft nicht verstehen oder nutzen können“, erklärte Central-Vorstandsvorsitzender Jochen Petin den Bedarf.

Mithilfe der elektronischen Gesundheitsakte könnten die Kunden nun Impfempfehlungen oder Medikationspläne verschlüsselt speichern und verwalten. Einzelne Anwendungen wie zum Beispiel Notfalldaten seien zudem auch über das mobile Gerät des Versicherten abrufbar. © hil/sb/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

23. Januar 2019
Dresden – Ein Netz aus 225 Gesundheitsterminals für Versicherte soll bis Ende 2020 in Sachsen entstehen. Das planen die DAK-Gesundheit und IKK classic. Das Staatsministerium für Soziales und
In Sachsen entsteht ein Netz digitaler Gesundheitsterminals
22. Januar 2019
Stuttgart – Der Medi-Verbund will jetzt die erste seiner angekündigten Musterklagen im Rahmen der neuen Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) einreichen. Sie betrifft die Frage der vollständigen
Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Musterklage wegen Konnektorkosten
22. Januar 2019
Berlin – Das Thema E-Health führt in Deutschland noch ein Nischendasein. Nur eine kleine Minderheit machte bereits persönlich Erfahrungen damit, wie eine Analyse des Meinungsforschungsinstituts Kantar
E-Health führt ein Nischendasein
22. Januar 2019
Brüssel – Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung innerhalb Europas kommt voran. Erstmals können Patienten innerhalb der Europäischen Union (EU) digitale Rezepte aus ihrem Heimatland in einem
E-Rezept kann in Europa grenzüberschreitend eingelöst werden
21. Januar 2019
Berlin – Der Bundesrechnungshof moniert ein zu schleppendes Tempo bei der digitalen Vernetzung des Gesundheitswesens. Er dringt auf ein stärkeres Eingreifen der Politik. 15 Jahre nach Beginn des
Bundesrechnungshof moniert schleppende Vernetzung des Gesundheitswesens
18. Januar 2019
Berlin – Ermächtigte Ärzte, die mit ihrer Praxis oder Einrichtung bereits an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) angeschlossen sind, bekommen die dadurch entstehenden Kosten vorerst nicht mehr erstattet.
Telematikkosten: Ermächtigte Ärzte haben das Nachsehen
17. Januar 2019
Berlin – 72 Prozent der Dermatologen und Hausärzte in Brandenburg halten telemedizinische Anwendungen in der Dermatologie für geeignet. Das zeigt eine Befragung unter Ärzten, die Teil von zwei
LNS
NEWSLETTER