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Medizin

Cannabinoid verbessert die Überlebensrate von Mäusen mit Bauchspeichel­drüsenkrebs

Dienstag, 31. Juli 2018

/Elroi, stock.adobe.com

London – In Kombination mit einer Chemotherapie könnte Cannabidiol (CBD) von Vorteil bei der Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs sein. Das berichten Forscher der Queen Mary University in London und der Curtin University in Australien in Oncogene (2018; doi: 10.1038/s41388-018-0390-1).

In einer Studie mit Mäusen konnte CBD das Überleben fast verdoppeln im Vergleich zu Mäusen, die nur mit dem Chemotherapeutikum Gemcitabine (GEM) behandelt wurden (52,7 versus 27,8 Tage).

In der Hanfpflanze Cannabis sativa sind mehr als 80 Cannabinoide enthalten, die chemische Struktur von Terpenphenolen aufweisen:

  • Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Cannabidiol (CBD)
  • Cannabinol (CBN) 

Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. CBD unterliegt nicht den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften.

Im Mittelpunkt der Studie standen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPR55), die beim Wachstum vieler Krebsarten eine zentrale Rolle spielen sollen. Ob die Inhibition des Rezeptors das Über­leben verbessern könnte, war bisher jedoch unklar. CBD gilt als Antagonist des Rezeptors.

„Cannabidiol ist bereits für den Einsatz in Kliniken zugelassen, sodass wir es in klinischen Studien am Menschen schnell testen können“, sagt der leitende Forscher Professor Marco Falasca von der Queen Mary Universität London. CBD sei bereits bekannt ist, da es die Neben­wirkungen der Chemotherapie einschließlich Übelkeit, Durchfall, Erbrechen verbessere.  Somit würde es auch die Lebensqualität von Patienten verbessern, die sich einer Chemotherapie unterziehen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist besonders aggressiv und hat eine der niedrigsten Überlebensraten aller Krebsarten. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei 5 %. © gie/aerzteblatt.de

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