NewsPolitikArmutsrisiko von Alleinerziehenden bleibt überdurchschnittlich hoch
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Armutsrisiko von Alleinerziehenden bleibt überdurchschnittlich hoch

Donnerstag, 2. August 2018

/silentalex88, stockadobecom

Berlin – Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist in den vergangenen Jahren leicht gesunken – es liegt aber noch immer weit über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die heute vorgestellt wurden.

Von den Erwachsenen und Kindern, die im Haushalt eines Alleinerziehenden leben, waren demnach 2011 noch 37 Prozent von Armut bedroht – bis 2016 ging diese Quote auf weniger als 33 Prozent zurück. In Haushalten, in denen zwei Erwachsene mit Kindern leben, waren allerdings nur 11 Prozent von Armut bedroht.

Anzeige

Als armutsgefährdet gelten Personen, denen weniger als 60 Prozent des Durchschnitt­seinkommens zur Verfügung stehen. Dieser statistische Wert hat für die Betroffenen ganz konkrete Auswirkungen: So können sich 39 Prozent der Alleinerziehenden noch nicht einmal eine einwöchige Urlaubsreise mit ihren Kindern leisten. Im Vergleich dazu müssen von der der Gesamtbevölkerung nur 19 Prozent ihren Urlaub unfreiwillig zu Hause verbringen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. Oktober 2018
Berlin – In Berlin haben rund 60.000 Menschen keinen oder nur einen unzureichenden Kran­ken­ver­siche­rungsschutz. Diese Zahl nannte Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) heute im Abgeordnetenhaus.
60.000 Berliner haben keinen vollen Kran­ken­ver­siche­rungsschutz
26. September 2018
Berlin – Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung beeinflussen in Deutschland das Krebsrisiko. Nach einer Studie in Frontiers in Oncology (2018; doi: 10.3389/fonc.2018.00402) kommt es in Regionen
Sozioökonomische Unterschiede: Wo Armut in Deutschland Krebs fördert
25. September 2018
Erfurt – Kindern in Armut fehlt es nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern nicht nur an Geld. Arme Kinder würden häufiger als Mädchen und Jungen aus gut situierten Elternhäusern darüber klagen, dass
Arme Kinder haben weniger Freunde
14. September 2018
Berlin – Union und SPD versprechen eine Trendwende gegen den Pflegenotstand in Deutschland. In den Krankenhäusern werde vom kommenden Jahr an anders als heute jede zusätzliche Pflegestelle vollständig
Koalition verspricht Trendwende zu mehr Pflege
13. September 2018
Paris – Mit einem Acht-Milliarden-Euro-Plan will der französische Präsident Emmanuel Macron gegen Armut in seinem Land vorgehen. Damit trat der sozialliberale Staatschef heute auch dem Vorwurf der
Macron stellt Milliardenplan zum Kampf gegen Armut vor
12. September 2018
Kiel – Schleswig-Holsteins Ge­sund­heits­mi­nis­ter Heiner Garg hat sich dafür ausgesprochen, ein neues „Sozialgesetzbuch Versorgung“ zu schaffen. Dieses soll die Sozialgestzbücher (SGB) V
Neues Sozialgesetzbuch sollte Kranken- und Pflegegesetzgebung vereinen
28. August 2018
Berlin – Zwischen der Gesundheit von Kindern und ihren Elternhäusern gibt es einer neuen Untersuchung der DAK-Gesundheit zufolge in vielen Fällen einen engen Zusammenhang. In Familien mit einem
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER