NewsPolitikGesundheitsökonom: Weniger Patienten stationär behandeln
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Gesundheitsökonom: Weniger Patienten stationär behandeln

Donnerstag, 2. August 2018

Frankfurt am Main – Im Hinblick auf fehlendes Personal in der Pflege spricht sich der Berliner Gesundheitsökonom Reinhard Busse dafür aus, weniger Patienten stationär zu behandeln. Sinnvoll sei, „die Menge des Pflegepersonals pro Patient zu erhöhen“, sagte Busse der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Man könne das nicht nur durch eine Aufstockung des Pflegepersonals erreichen. Der größere Hebel zur Verbesserung sei die Verringerung der Zahl der Patienten.

In der Pflegedebatte werde vernachlässigt, dass in Deutschland zu viel operiert werde und zu oft stationäre Patienten aufgenommen würden, ohne dass sich deren Lebenserwartung dadurch erhöhe, so Busse. Deutschland beschäftige mehr Pflegepersonal pro Kopf der Bevölkerung als im europäischen Durchschnitt. Davon komme wenig bei den Patienten an, weil es zu viele stationäre Behandlungen in Krankenhäusern gebe. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER