NewsPolitikGesundheitsökonom: Weniger Patienten stationär behandeln
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Gesundheitsökonom: Weniger Patienten stationär behandeln

Donnerstag, 2. August 2018

Frankfurt am Main – Im Hinblick auf fehlendes Personal in der Pflege spricht sich der Berliner Gesundheitsökonom Reinhard Busse dafür aus, weniger Patienten stationär zu behandeln. Sinnvoll sei, „die Menge des Pflegepersonals pro Patient zu erhöhen“, sagte Busse der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Man könne das nicht nur durch eine Aufstockung des Pflegepersonals erreichen. Der größere Hebel zur Verbesserung sei die Verringerung der Zahl der Patienten.

In der Pflegedebatte werde vernachlässigt, dass in Deutschland zu viel operiert werde und zu oft stationäre Patienten aufgenommen würden, ohne dass sich deren Lebenserwartung dadurch erhöhe, so Busse. Deutschland beschäftige mehr Pflegepersonal pro Kopf der Bevölkerung als im europäischen Durchschnitt. Davon komme wenig bei den Patienten an, weil es zu viele stationäre Behandlungen in Krankenhäusern gebe. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

2. Dezember 2020
Berlin – Pflegekräfte empfinden den Personalmangel als größtes Hindernis bei der Bewältigung der Coronapandemie. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer heute veröffentlichten repräsentativen Umfrage
Personalmangel größtes Hindernis für die Pflege in der Coronapandemie
1. Dezember 2020
Berlin – Altenpflegekräfte sind häufiger krankgeschrieben als andere Arbeitnehmer und gehen öfter in Frührente. Das geht aus dem Barmer Pflegereport 2020 hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde.
Zehntausende Altenpflegekräfte fallen durch Krankheit und Frühverrentung aus
27. November 2020
Berlin – In der Pflege werden Fachkräfte dringend gebraucht. Gesucht wird daher auch im Ausland. Doch bei der Anwerbung, die derzeit großteils in den Händen privater Vermittlungsagenturen liegt, die
Ausländische Pflegekräfte: Hinweise auf Knebelverträge
26. November 2020
Berlin – Gesundheitsexperten haben anlässlich einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages Mitte der Woche darauf hingewiesen, dass die eingeführten Personaluntergrenzen den Bedarf in der
Pflegepersonaluntergrenzen bildeten Bedarf nicht realistisch ab
23. November 2020
Augsburg – In Deutschlands Kliniken gibt weniger vollausgebildete Intensivpflegekräfte als Intensivbetten. In Zahlen bedeute dies, dass auf 25.000 Pflegekräfte knapp 28.000 Betten kämen, schreibt die
Weniger ausgebildete Intensivpflegekräfte als Intensivbetten
18. November 2020
Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) rechnet damit, dass die Regelversorgung in den Krankenhäusern wegen der Coronakrise bis ins kommende Frühjahr massiv eingeschränkt sein könnte.
Krankenhausgesellschaft rechnet mit massiven Einschränkungen im Regelbetrieb
16. November 2020
Berlin – Die Berufsgruppe der Pflege ist am Limit – die zunehmende Arbeits- und Leistungsverdichtung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen wirkt sich negativ auf die pflegerische Versorgung aus. Davor
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER