NewsAuslandBehörden auf Lombok bitten um Medizin, Lebensmittel und sauberes Wasser
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Behörden auf Lombok bitten um Medizin, Lebensmittel und sauberes Wasser

Donnerstag, 9. August 2018

/dpa

Mataram – Die Zahl der Toten durch das jüngste Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok ist auf mehr als 300 gestiegen. Mindestens 1.400 Menschen seien schwer verletzt und rund 156.000 obdachlos geworden, sagte der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Die Behörden baten um Medizin, Lebensmittel und sauberes Wasser für die Betroffenen.

Unterdessen hat erneut ein Nachbeben die Ferieninsel erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, handelte es sich um ein Beben der Stärke 5,9 im Nordwesten der Insel. Das Nachbeben ereignete sich laut USGS in geringer Tiefe, während Rettungsorganisationen noch nach Überlebenden in den Trümmern des Erdbebens vom Sonntag suchten. Ein Sprecher des indonesischen Katastrophen­schutzes sagte, es habe seit Sonntag 355 Nachbeben gegeben.

Anzeige

Am vergangenen Sonntagabend hatte sich ein Beben der Stärke 6,9 in nur zehn Kilometern Tiefe ereignet und Tausende Gebäude zerstört oder beschädigt. Auf den nahe gelegenen Gili-Inseln und auf Bali waren die Erschütterungen ebenfalls deutlich zu spüren. Es gab heftige Nachbeben. Eine Woche zuvor waren auf Lombok bereits 17 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 ums Leben gekommen. Bereits eine Woche zuvor waren auf Lombok 17 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 ums Leben gekommen. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Oktober 2018
Dresden – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt drei Flugzeuge mit rund 42 Tonnen Hilfsgütern in das indonesische Katastrophengebiet auf der Insel Sulawesi. Wie das DRK heute mitteilte, starten die
DRK schickt 42 Tonnen Hilfsgüter nach Indonesien
16. Oktober 2018
Wiesbaden – Elf Prozent der Weltbevölkerung muss Hunger leiden. 2017 seien weltweit 821 Millionen Menschen chronisch unterernährt gewesen, teilte das Statistische Bundesamt heute mit. Damit sei die
Chronische Unterernährung nimmt weltweit zu
16. Oktober 2018
Genf/Kinshasa – Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat angesichts einer Zwangsvertreibung von rund 200.000 Kongolesen aus dem Norden Angolas vor einer humanitären Krise im Kongo gewarnt. Tausende Migranten
Angola vertreibt 200.000 Kongolesen
16. Oktober 2018
Jerusalem – Durch Wasserverseuchung verursachte Krankheiten sind die Hauptursache für Kindersterblichkeit im Gazastreifen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Denkfabrik „RAND Corporation“,
Wasserverschmutzung erhöht Kindersterblichkeit in Gaza
16. Oktober 2018
Nairobi – Radikalislamische Geiselnehmer haben in Nigeria die zweite von drei entführten Rote-Kreuz-Mitarbeiterinnen ermordet. Der nigerianische Informationsminister Lai Mohammed sagte, die Regierung
Geiselnehmer töten Rote-Kreuz-Mitarbeiterin in Nigeria
15. Oktober 2018
Berlin – Die Entwicklungsorganisation One hat mehr Anstrengungen für die globale Gesundheit verlangt. Zwar seien seit 1990 durch Investitionen in Milliardenhöhe weltweit hunderte Millionen
Entwicklungsorganisation One fordert mehr Geld für Gesundheit
15. Oktober 2018
Genf/Abuja – Angesichts der drohenden Hinrichtung einer entführten Mitarbeiterin in Nigeria hat das Rote Kreuz die radikalislamistischen Geiselnehmer um „Gnade“ gebeten. Die Angestellten seien
LNS
NEWSLETTER