NewsVermischtesCompuGroup mit Geschäftsentwicklung zufrieden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

CompuGroup mit Geschäftsentwicklung zufrieden

Freitag, 10. August 2018

/frankoppermann, stock.adobe.com

Berlin – Die CompuGroup Medical SE (CGM) hat im zweiten Quartal 2018 einen Umsatz von 190 Millionen Euro erwirtschaftet. Im vergangenen Jahr lagen die entsprechenden Quartalszahlen bei 140 Millionen Euro. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen steigerte sich deutlich – von 33 Millionen Euro im zweiten Quartal 2017 auf 54 Millionen in diesem Quartal. „Über alle Geschäftsfelder hinweg entwickelt sich das Unternehmen – nach dem guten Start im ersten Quartal – weiterhin sehr positiv“, hieß es vom Unternehmen.

CGM ist ein weltweit agierendes Unternehmen für E-Health-Lösungen. Es profitiert bei seinem Wachstum nach eigenen Angaben auch vom Ausbau der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) in Deutschland. Die Anbindung aller Ärzte sowie der Krankenhäuser an ein gemeinsames sicheres Daten- und Kommunikationsnetz sei ein entscheidender Schritt für die Modernisierung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland, urteilt das Unternehmen.

Anzeige

Tausende Arztpraxen angebunden

Dafür habe CGM in den vergangenen Jahren einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in Forschung, Entwicklung sowie die technische und organisatorische Vorbereitung des bundesweiten Rollouts der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) investiert. Mit den Ergebnissen im zweiten Quartal begännen sich diese Investitionen langsam zu amortisieren.

„Besonders stolz sind wir darüber, dass wir mehr als 4.000 Arztpraxen, die keine CGM-Praxissoftware-Kunden sind, ebenfalls an die TI anbinden konnten“, sagte Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CGM. Das Unternehmen habe bereits mehr als 50 unterschiedliche Arztinformationssysteme erfolgreich an das sichere Netz angebunden.

Dazu seien etliche Mitanbieter im Markt der Praxissoftware in Deutschland eine Partnerschaft beim Aufbau der TI mit CGM eingegangen. „Wir haben so unter Beweis gestellt, dass wir in der Lage sind, allen Ärzten in Deutschland ihren Zugang zur TI zu ermöglichen, gleich welche Software sie einsetzen“, sagte Gotthardt. 

Mit der Vorlage der Quartalszahlen bestätigt das Unternehmen auch seine im Geschäftsbericht 2017 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2018. Das Unternehmen erwartet einen Konzernumsatz von 700 bis 730 Millionen Euro und ein operatives Konzernergebnis zwischen 175 und 190 Millionen Euro. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Oktober 2018
Berlin – Ein mobiles EKG-Monitoring kombiniert mit einer telemedizinischen Nachkontrolle der erhobenen Daten kann bei Patienten mit Schlaganfällen unbekannter Ursache und bei plötzlicher
Telemedizinische Überwachung kann Rhythmusstörungen wirksam entdecken
19. Oktober 2018
Berlin – Die Mehrheit der Menschen in Deutschland glaubt an einen zukünftigen Einsatz von Robotertechnik in der Pflege. Das geht aus Ergebnissen einer Umfrage hervor, die der Digitalverband Bitkom
Menschen rechnen mit Robotertechnik in der Pflege
18. Oktober 2018
Mannheim – Das Feld der Telemedizin ist nach Ansicht von Experten besonders bei der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen ein wichtiger Zukunftsmarkt. „Bei Schmerzpatienten gibt es keine
Apps können Schmerzpatienten helfen
17. Oktober 2018
Stuttgart – Die Online-Sprechstunde ist ab sofort für alle gesetzlich Krankenversicherten in Baden-Württemberg möglich. Ein Modellversuch in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen sei problemlos
Online-Sprechstunde wird in Baden-Württemberg ausgeweitet
16. Oktober 2018
München/Berlin – Künstliche Intelligenz könnte nicht nur dem Radiologen bei der Auswertung von Bilddaten helfen. Auch in der Endoskopie gibt es jetzt erste Anwendungsversuche. In den USA gelang bei
Software erkennt Großteil der Polypen in der Koloskopie
15. Oktober 2018
Berlin – In einer Absichtserklärung haben sich Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU), GKV-Spitzenverband, Vertreter von Krankenkassen, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Gesellschaft für
Elektronische Patientenakte: Einigung über die Zukunft der Aktenmodelle
12. Oktober 2018
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sucht Arztpraxen, die im Rahmen eines Projektes technische Neuheiten wie etwa die Videobrille für Hausbesuche im Alltag testen wollen. Eine
LNS
NEWSLETTER