NewsAuslandArgentiniens Präsident will Verhütungsmittel verteilen lassen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Argentiniens Präsident will Verhütungsmittel verteilen lassen

Freitag, 10. August 2018

9. August 2018: Aktivisten für die legale Abtreibung erfahren in Buenos Aires, Argentinien, vom Scheitern der Gesetzesinitiative. /dpa

Buenos Aires – Als Reaktion auf die gescheiterte Gesetzesinitiative für eine Liberalisierung der Abtreibungsregeln will Argentiniens Präsident Mauricio Macri kostenlose Verhütungsmittel verteilen lassen.

Wie örtliche Medien berichteten, sollen die Verteilaktionen in von Teenager-Schwangerschaften besonders betroffenen Armenvierteln erfolgen. Zudem sei eine Reform der Sexualerziehung geplant.

Anzeige

Kurz zuvor hatte der argentinische Senat eine geplante Lockerung der Abtreibungs­vorschriften abgelehnt, nachdem die Abgeordnetenkammer im Juni noch zugestimmt hatte.

Nach Bekanntwerden des Ergebnisses gab es mehrere Festnahmen wegen gewaltsamer Proteste. In Argentinien ist – wie in mehreren anderen Ländern Lateinamerikas – eine Abtreibung nur nach einer Vergewaltigung oder bei Lebensgefahr für die Mutter legal. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

11. Januar 2019
Kassel – Zwei Frauenärztinnen aus Kassel müssen sich vorerst nicht wegen angeblicher Werbung für Schwangerschaftsabbrüche vor Gericht verantworten. Der zuständige Strafrichter habe die angesetzten
Amtsgericht Kassel verschiebt Prozess wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche
9. Januar 2019
Berlin – In Berliner Arztpraxen finden mehr Abtreibungen statt. Im Jahr 2017 ließen rund 8.700 Frauen ihre Schwangerschaft in einer Praxis beenden, 2013 waren es noch rund 7.800. Die Zahl der
Mehr Abtreibungen in Arztpraxen
3. Januar 2019
Passau – Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will sich einem Bericht zufolge auf ihrer Klausurtagung für niedrigere Abtreibungszahlen aussprechen. „Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist nach wie vor
CSU-Landesgruppe will niedrigere Abtreibungszahlen erreichen
14. Dezember 2018
Wiesbaden – Rund 24.200 Schwangerschaftsabbrüche sind zwischen Juli und September in Deutschland gemeldet worden. Das sind 1,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zurückgegangen
13. Dezember 2018
Berlin – Die Große Koalition will den Strafrechtsparagrafen zum Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche reformieren. Der bestehende Paragraf 219a, der seit Monaten Zankapfel von SPD und Union ist,
Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche: Bundesärztekammer soll Informationen bereitstellen
12. Dezember 2018
Berlin – Die Gespräche der Großen Koalition über das strittige Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ziehen sich weiter hin. Die Beratungen dazu würden weitergeführt, wie die Sprecher des
Bisher keine Einigung bei Kabinettsrunde zum Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche
12. Dezember 2018
Berlin – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery, hat erneut eine Reform des umstrittenen Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche angemahnt. „Der Paragraf
LNS
NEWSLETTER