NewsPolitikSpahn gibt weitere drei Millionen Euro zur Bekämpfung von Ebola
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Spahn gibt weitere drei Millionen Euro zur Bekämpfung von Ebola

Mittwoch, 15. August 2018

/dpa

Berlin – Deutschland stellt der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) umgerechnet rund drei Millionen Euro für den Kampf gegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo zur Verfügung. Das kündigte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) heute an.

Spahn erklärte, die Weltgemeinschaft dürfe Ebola nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei jedem Ausbruch müsse schnell und entschlossen reagiert werden.

Anzeige

Der Notfallfonds wurde als Reaktion auf den verheerenden Ebola-Ausbruch in Westafrika 2014 eingerichtet und bei der Weltgesundheitsversammlung 2015 beschlossen. Er soll die Finanzierung der ersten schnellen Gegenmaßnahmen ermöglichen, um vor Ort Leben zu retten.

Deutschland hatte die WHO bereits im Frühjahr mit fünf Millionen Euro bei der Bekämpfung eines Ebola-Ausbruchs im Westen der Demokratischen Republik Kongo unterstützt. Aktuell ist der Osten des Landes von einem weiteren Ausbruch betroffen.

© kna/aerzteblatt.de
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

25. September 2018
Genf – Rebellenangriffe und tiefes Misstrauen gegen die Regierung gefährden den Kampf gegen die Ebolaepidemie im Kongo. Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) und ihre Partner hätten ihre Arbeit in der
WHO warnt vor Ausbreitung von Ebola in Kongo und Umgebung
24. September 2018
Goma – Der Ebolaausbruch im östlichen Kongo hat bereits 100 Menschenleben gefordert. Das teilten die Gesundheitsbehörden am Sonntagabend mit. In der Region Nord-Kivu im Grenzgebiet zu Uganda und
Bereits 100 Ebolatote im Kongo
13. September 2018
München/Kinshasa – Die SOS-Kinderdörfer warnen vor einer massiven Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo und deren Nachbarländern. Momentan breite sich die tödliche Seuche im
SOS-Kinderdörfer warnen vor Ebola-Ausbreitung in Zentralafrika
5. September 2018
Genf – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat sich hoffnungsvoll gezeigt, dass der Ebola-Ausbruch im Kongo langsam zurückgeht. Es gebe vielversprechende Anzeichen dafür, dass es künftig nicht mehr
WHO sieht Anzeichen für weniger Ebolafälle im Kongo
21. August 2018
Kinshasa – Zur Bekämpfung des aktuellen Ebolaausbruchs im Osten des Kongos sind bereits mehr als 1.200 Menschen gegen die virale Krankheit geimpft worden. Den experimentellen Impfstoff erhalten vor
Mehr als 1.200 Menschen im Kongo gegen Ebola geimpft
14. August 2018
Genf – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) steht beim Kampf gegen den erneuten Ausbruch von Ebola im Kongo vor Problemen. Da es sich bei dem betroffenen Gebiet um eine Konfliktzone handle, sei der
WHO sieht große Gefahr für Ausbreitung von Ebola im Kongo
13. August 2018
Köln – Ein Ebola-Ausbruch kann erhebliche gesellschaftspolitische Auswirkungen in den betroffenen Ländern haben. Er könne dazu führen, dass Menschen das Vertrauen in Autoritäten und Institutionen
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER