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Ausland

Leptospirose im Norden Israels ausgebrochen

Mittwoch, 15. August 2018

Leptospira interrogans /dpa

Jerusalem – In Israel haben sich mehrere Menschen mit Leptospirose infiziert. Wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium heute mitteilte, haben sich bisher zwölf Personen beim Baden in den Flüssen im Norden des Landes mit der Infektionskrankheit angesteckt. Das Schwimmen in vier Flüssen in den Golanhöhen wurde bis auf Weiteres untersagt. Wie lokale Medien berichten, könnte auch der Jordan betroffen sein.

In der vergangenen Woche waren mehrere Menschen mit Grippesymptomen und Fieber in Krankenhäuser im Norden des Landes eingeliefert worden. Bei mindestens zwölf Personen konnte mit Sicherheit Leptospirose diagnostiziert werden. Weitere Personen werden derzeit untersucht.

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Leptospirose ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die von Tieren auf den Menschen übertragen wird. Von welcher Tierart die Krankheit ausgeht, ist derzeit noch nicht bekannt. Ge­sund­heits­mi­nis­terium, Nationalpark- und Gewässerbehörde suchen derzeit nach dem Ursprung. Das israelische Ge­sund­heits­mi­nis­terium rät Menschen, die in den Gewässern im Norden badeten und bei denen die Symptome auftreten, einen Arzt zu konsultieren.

Leptospirose kommt in Industrienationen relativ selten vor. Meist treten grippeähnliche Symptome auf, die Krankheit kann jedoch auch ernsthafte Leberschäden verursachen. Sie kann durch Verabreichung von Antibiotika behandelt werden.

© kna/aerzteblatt.de

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