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Ärzteschaft

Telekom senkt Preis für Anschluss an Telematik­infrastruktur

Mittwoch, 22. August 2018

/dpa

Berlin – Der Konnektor der Deutschen Telekom für die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) ist seit Kurzem zugelassen. Das bisherige Angebot des Unternehmens, um die Ärzte an die TI anzubinden, kostete allerdings mehr als die Vertragsärzte von den Krankenkassen erstattet bekommen. Nun hat das Unternehmen offenbar beim Preis nachgebessert.

Online bot die Telekom ihr „Medical Access Port-Bundle“ bisher für 2.695,12 Euro netto (3.207,20 Euro brutto) an. Die Ärzte erhalten im 3. Quartal allerdings lediglich 3.054 Euro (inklusive Starterpauschale) von den Krankenkassen. Diese Pauschale sinkt im 4. Quartal auf 1.982 Euro plus 900 Euro Starter­pauschale (2882 Euro).

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Nun sollen die Kosten der Telekom für den Start der Arztpraxen in die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) 2.421,84 Euro netto (2.881,99 Euro brutto) betragen, wie dem Internetauftritt des Konzerns zu entnehmen ist. Das wäre exakt die Summe, die die Krankenkassen für die Anbindung an die TI im 4. Quartal erstatten.

Das Paket beinhaltet laut Telekom den Konnektor, ein stationäres Kartenterminal, die Einrichtung des VPN-Zugangsdiensts, die Installation vor Ort, die Geräteeinweisung und einen zugeschnittener Kundenservice. Für Betriebs- und Serviceleistungen sollen monatliche Gebühren anfallen, deren Kosten nicht zu entnehmen sind.

Mit dem Angebot hat die Telekom sich im Wettbewerb auf die Stufen der Mitbewerber begeben. So hatte die CompuGroup Medical (CGM) erst kürzlich erklärt, dass man allen Arztpraxen, die im 3. Quartal die Anbindung an die TI bestellen und erst im 4. Quartal einen Installationstermin erhalten, die Differenz zwischen Angebotspreis und der heute gültigen Erstattungspauschale für das 4. Quartal/2018 ausgleichen will. Der Betrag ist auf maximal rund 170 Euro begrenzt. © may/aerzteblatt.de

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