NewsHochschulenNew York University verzichtet auf Studiengebühren für Humanmedizin
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

New York University verzichtet auf Studiengebühren für Humanmedizin

Freitag, 17. August 2018

/vacant, stock.adobe.com

New York – Die New York University (NYU) verzichtet künftig auf Studiengebühren für das Fach Humanmedizin, um auch Menschen aus sozial schwachen Familien den Zugang zum Arztberuf zu ermöglichen. „Eine so verschiedenartige Bevölkerung wie unsere sollte von Ärzten aus allen Gesellschaftsschichten behandelt werden“, sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät der New York University (NYU), Robert Grossmann.

Anzeige

Zudem sollten angehende Ärzte und Chirurgen „nicht wegen überbordender Kosten von einer Karriere in der Medizin abgehalten werden“, hieß es weiter. Viele Medizinstudierende würden auf eine Spezialisierung in den Bereichen Pädiatrie oder Gynäkologie verzichten, weil sie dort später weniger verdienen.

US-Medizinstudierende sammeln wegen der Studiengebühren meist hohe Schulden an – laut der US-Vereinigung der Medizinhochschulen sind es im Schnitt 202.000 Dollar. Wer an einer privaten Hochschule wie der NYU seinen Abschluss macht, hat sogar oft mehr als 300.000 Dollar Schulden. In den USA gilt eine Medizinausbildung an den teuren Privatuniversitäten als besser im Vergleich zu den deutlich günstigeren öffentlichen Hochschulen.

Nach Angaben der New Yorker Universität werden den Studenten für das vierjährige Studium 55.018 Dollar pro Jahr an Studiengebühren erlassen. Andere Verwaltungs­gebühren sowie ihre Unterbringungskosten müssen die Studenten auch künftig selbst tragen – das sind etwa 27.000 Euro pro Jahr. Möglich ist der Verzicht auf die Studiengebühren dank großzügiger Spender, darunter ehemalige Studenten und Freunde der NYU. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

25. September 2020
Stuttgart – Nach langen Diskussionen bringt die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg die Landarztquote auf den Weg. Am Dienstag soll nach jetzigem Stand eine entsprechende
Landarztquote in Baden-Württemberg wird konkret
25. September 2020
Magdeburg – An Sachsen-Anhalts Universitäten könnten künftig Plätze für Studierende reserviert werden, die sich verpflichten, Amtsarzt zu werden. Er werde sich dafür einsetzen, eine entsprechende
Sachsen-Anhalt will Studienplätze für Amtsärzte reservieren
17. September 2020
Ulm/Freiburg – Ein Lehrforschungsteam um Stefan Britsch von der Universität Ulm hat das E-Learning-Angebot für den Histologiekurs im Medizinstudium neu gestaltet und erweitert. Das Angebot mit dem
Ulmer Anatomen erweitern Histologie-App
15. September 2020
München – Mehr Medizinstudienplätze, mehr Kinderkrankentage für Eltern, geringere Unternehmens- und Energiesteuern, das Aus für den Soli: Mit diesen und weiteren Forderungen hat sich die Landtags-CSU
CSU fordert mehr Medizinstudienplätze
15. September 2020
Berlin – Das Training von zwischenmenschlichen Fähigkeiten, die sogenannten Human Factors, spielen in der Ausbildung und in den Kliniken noch immer eine untergeordnete Rolle. Das kritisiert die
Zwischenmenschliche Fähigkeiten kommen in Studium und Weiterbildung zu kurz
14. September 2020
Berlin – Das Land Brandenburg hat mit den konkreten Planungen zum Aufbau einer Universitätsmedizin in Cottbus im Rahmen einer „Modellregion Gesundheit Lausitz“ begonnen. Unterstützt wird die
Konzeptionierung der Universitätsmedizin Cottbus gestartet
8. September 2020
Jena – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Thüringen (LÄK) hat zu einer verstärkten Initiative gegen den Ärztemangel aufgerufen. „Nach wie vor ist die Lage in Thüringer Krankenhäusern, Praxen, aber auch Behörden
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER