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Hypertonie: Mehr als 23 Millionen Deutsche betroffen

Freitag, 17. August 2018

/Photographee.eu, stock.adobe.com

Berlin – Ärzte haben 2016 bei 28,4 Prozent der Bevölkerung eine Hypertonie festgestellt. Das entspricht mehr als 23 Millionen Menschen, wie die Barmer heute in Berlin mitteilte. 2008 betraf dies noch 25,3 Prozent und damit weniger als 21 Millionen Menschen.

Der Barmer-Analyse zufolge gab es 2016 allerdings deutliche regionale Unterschiede. Demnach wurde in Sachsen-Anhalt bei 34,9 Prozent der Bevölkerung Bluthochdruck diagnostiziert – in Bremen dagegen nur bei 24,4 Prozent der Einwohner.

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Vor allem Menschen in den neuen Bundesländern litten an Bluthochdruck, und zwar 34,4 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern, 33,9 Prozent in Thüringen, 33,2 Prozent in Brandenburg und 31,9 Prozent in Sachsen. Die niedrigsten Raten gab es nach Bremen in Hamburg mit 24,7 Prozent und Bayern mit 25 Prozent.

Andere Studie etwa des Robert-Koch-Instituts (RKI) gehen davon aus, dass fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland einen ärztlich diagnostizierten Bluthochdruck hat. Bluthochdruck ist Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auslöser können Diabetes, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und ungesunder Stress sein.

© afp/aerzteblatt.de
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