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Haftbefehl nach tödlicher Messerattacke auf Arzt in Offenburg erlassen

Freitag, 17. August 2018

/dpa

Offenburg – Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt in Offenburg hat eine Richterin Haftbefehl wegen Mordverdachts gegen einen 26-jährigen Mann aus Somalia erlassen. Der Verdächtige ist ein seit November 2015 in Deutschland lebender Asylbe­werber. Er kam heute in eine Justizvollzugsanstalt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Offenburg mitteilten. Das Motiv für die Tötung des 51 Jahre alten Hausarztes in dessen Praxis war weiter unklar.

Die Polizei hatte den 26-Jährigen gestern nach einer kurzen Großfahndung fest­genommen. Er soll kurz zuvor in der Arztpraxis den Mediziner erstochen und eine Helferin verletzt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der Mann ohne Termin die Praxis, in der bereits andere Patienten waren. Er sei zielstrebig in ein Behandlungszimmer gegangen. Dort habe er den Arzt mit einem mitgebrachten Messer attackiert. Die Waffe blieb bei der Flucht zurück.

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Aufruf zur Besonnenheit

Der Verdächtige war nach Angaben der Polizei in diesem Sommer an zwei Auseinandersetzungen in seiner Asylbewerberunterkunft in Offenburg beteiligt. Am vergangenen Wochenende musste der 26-Jährige nach Polizeiangaben deswegen eine Nacht in Gewahrsam verbringen.

Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (CDU) rief indes zur Besonnenheit auf. Sie habe mit großer Bestürzung von dem Tötungsdelikt erfahren. „Mein tiefstes Mitgefühl gilt insbesondere der Witwe und der Tochter des Verstorbenen, seiner Familie sowie der verletzten Arzthelferin. Ihr wünsche ich baldige Genesung“, teilte Schreiner heute mit.

Sie dankte der Polizei, die den mutmaßlichen Täter bereits nach einer Stunde fassen konnte. „Dass das Tötungsdelikt in unmittelbarer Nähe die Offenburger Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist nachvollziehbar und menschlich. Doch gerade deshalb appelliere ich an die Offenburger Bürgerschaft, sich besonnen zu verhalten und von Pauschalisierungen abzusehen.“

Der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple hatte bereits wenige Stunden nach der Festnahme des Mannes der Oberbürgermeisterin, der grün-schwarzen Landesregierung und der Bundesregierung aus CDU und SPD eine direkte Mitschuld am Tod des Arztes zugewiesen. Grund sei die nach seiner Ansicht verfehlte Migrationspolitik. Räpple forderte Schreiner zum Rücktritt auf.

Die AfD hat für morgen nach Angaben einer Stadtsprecherin eine Demonstration vor dem Offenburger Rathaus angemeldet. Die Linke Jugend will eine Gegendemonstration organisieren. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #725920
Syntaxie
am Sonntag, 19. August 2018, 19:19

@Ambush

Das Problem sind nicht "Bahnhofsklatscher", sondern Leute wie Sie selbst.
Ihr Erlebnis mit dem Afrikaner kann durchaus auf Ihrer Einstellung und Verhalten basiert entstanden sein. Akausal, d.h.: zeitlich vorgreifend dessen Verhalten bewirkt haben.
Damit es wirklich deutlich wird: Das lang zurückliegende Attentat auf Schäuble entstand nach dem selben Schema. Die Ursache der erst nur als Wahrnehmungen ohne erkennbaren äußeren Reiz definierten Bedrohungsempfindungen des Attentäters, auf Basis derer jener das Attentat beging, wurde erst im Jahre 2008 erkennbar. Und zwar in Form einer öffentlichen Empörungswelle über Gesetzentwürfe, die Dr. jur. Schäuble vorlegte. Kurzgefaßt wollt er gesetzlich verankern lassen, wann und wie der Staat Terroristen u. potenziell gefährlichen Einzelpersonen den Titel _Mörder_ abjagen sollte bevor jene solche Taten begehen könnten. Damit stellte Schäuble sich quasi selbst als gefährliche Einzelperson dar und der Attentäter handelte VORHER schon, weil er sich von S. persönlich bedroht fühlte. Das fällt den Begriff Präkognition. Instinktives Verhalten basiert auf genau den selben Prinzipien
Avatar #749369
Ambush
am Samstag, 18. August 2018, 18:16

Gutmenschen und Bahnhofsklatscher sind das eigentliche Problem

Lieber Practicus,
stellen Sie sich vor, ich zahle auch Kammerbeiträge. Dass verschiedene Personengruppen, die in der Tendenz dieses Land nicht stärken, sondern materiell und durch ihren jeweiligen teils primitiven kulturellen Hintergrund, schwächen, hierher kommen, weil sie von der Glitzerwelt in Europa träumen, ist für die jeweilige Einzelperson nachvollziehbar. Es gab mal einen Film Ende der 90er, mit dem diCaprio groß raus gekommen ist, "Titanic" hieß der Schmalz, da spielt er ein Junggesellen aus Irland, der vom schönen Leben und den unbegrenzten Möglichkeiten in USA träumt. Nichts anderes machen heute die Schwarzafrikaner, wer will es der jeweiligen Person verdenken. Ich würde es genau so machen. Nein, das Problem sind vielmehr die Bahnhofsklatscher von München und Leute wie Sie, lieber Practicus, die diese gebildeten, kultivierten und rechtstreuen zukünftigen Fachkräfte und Musterbürger eingeladen haben. Sie sehen doch, lieber Practicus, was seit 2015 an Hass und Aggressivität in Deutschland alles sagbar geworden ist. Die Gutmenschen und Merkel-Fans, mutmaßlich Leute wie Sie, lieber Practicus, die sind die Architekten des Ganzen. Gratulation !
Avatar #79783
Practicus
am Freitag, 17. August 2018, 23:19

Hallo Mods, geht's noch?

Ich finanziere diese Zeitschrift samt Website über meine Kammerbeiträge und will diesen Dreck hier nicht lesen.
Liebe Reichsbürger und sonstige Idioten, bleibt auf euren eigenen Schrottseiten und verbreitet euren Mist da!
Avatar #749369
Ambush
am Freitag, 17. August 2018, 19:53

Was für eine Bereicherung für dieses Land !

Gemäß vielfach übereinstimmender Presseberichterstattung kommt der Täter aus Somalia. Ich persönlich habe auch schon Erfahrungen mit Migranten (wieso werden solche Leute eigentlich immer pauschal als "Flüchtlinge" bezeichnet?) vom Horn von Afrika machen dürfen. Vor einiger Zeit, abends ca. 20 Uhr laufe ich in der Innenstadt in Freiburg an einer Spielhölle Nähe Bahnhof vorbei, ohne jeden Grund läuft aus der Spielhölle auf einmal ein junger Mann ca. 20 Jahre, vom Äußeren mit hoher Wahrscheinlichkeit Somalier oder Eritreer, hinter mir her und proletet wirr und aggressiv mir hinterher. Er geht auf mich zu und droht mir in wirren Äußerungen. 2 Köpfe kleiner als ich, aber mutmaßlich aufgeputscht von unten bis oben - Drogen-Konsum ist anzunehmen. Ich habe mich dazu hinreißen lassen, ihm zu sagen, er solle zurück nach Afrika und man habe in diesem Land nicht die geringste Verwendung für ihn. Er war sowieso so "zugedröhnt", dass er nichts verstanden hat. Aber jetzt bei dem Fall in Offenburg denke ich, bei solch einer Klientel weiß man nie, on als nächstes ein Messer gezückt wird. Merkel´s Politik der offenen Grenzen gehört Einhalt geboten !
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