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Bayern baut weltweit erstes elektronisches Polleninformations­netzwerk auf

Montag, 27. August 2018

/Alkimson, stockadobecom

München – Bayern baut nach eigenen Angaben derzeit das weltweit erste elektronische Polleninformationsnetzwerk (ePIN) auf. Dafür investiert das Ge­sund­heits­mi­nis­terium zwei Millionen Euro, wie Ministerin Melanie Huml (CSU) in München mitteilte.

Am 29. August werde im schwäbischen Mindelheim die fünfte von acht elektronischen Messstationen installiert. Ab der Pollensaison 2019 könne dann jeder Bürger die aktuelle Belastung standort- und pollenspezifisch online über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abrufen.

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Allein in Bayern leben nach den Worten von Huml mehr als zwei Millionen Menschen mit einer Allergie, davon reagiert jeder Zweite allergisch auf Pollen. Allergien seien mittlerweile eine Volkskrankheit.

Die Auswahl der acht „ePIN“-Standorte basiere auf einer umfangreichen mehrjährigen Machbarkeitsstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München und des Helmholtz-Zentrums München in Zusammenarbeit mit internationalen Experten, heißt es. Ziel sei es gewesen, die geplanten acht Messstationen optimal zu verteilen und somit den Pollenflug in Bayern möglichst repräsentativ abzudecken.

Die erste elektronische Pollenmessstation ging laut Mitteilung im April in Garmisch-Partenkirchen in Betrieb. Ebenfalls laufen seither im Testbetrieb drei Pollenmonitore in Viechtach, Marktheidenfeld und Altötting. Nach Mindelheim sollen bis Jahresende die restlichen drei Anlagen in Feucht, Hof und München aufgebaut und in Betrieb gegangen sein. © kna/aerzteblatt.de

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