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Politik

Drogenbeauftragte fordert mehr Hilfen für Kinder von Suchtkranken

Mittwoch, 29. August 2018

/silentalex88, stockadobecom

Hannover – Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hat mehr Hilfen für Kinder von Suchtkranken gefordert. „Kinder aus suchtbelasteten Familien leiden nicht nur häufiger an Depressionen, sondern sind insgesamt wesentlich krankheitsanfälliger als Kinder, die in einem stabilen und gesunden Umfeld aufwachsen“, sagte Mortler den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Die Drogenbeauftragte reagierte damit auf den gestern vorgestellten Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit. Danach sind elterliche Suchterkrankungen ein bedeutendes Risiko für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, die 32 Prozent höhere Gesundheitsversorgungskosten aufwiesen.

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Der Report belege, wie dringend diesen Kindern geholfen werden müsse, sagte Mortler. Das Thema müsse bei allen Akteuren „solange auf der Agenda ganz oben bleiben, bis sich ein gut funktionierendes Hilfesystem in ganz Deutschland etabliert hat“. Dabei seien nicht nur Länder, Kommunen, Schulen und Ärzte gefragt. Auch der Bund müsse hier seine Hausaufgaben machen.

„Unabhängig davon sind wir alle aufgefordert, an der bestehenden Situation zu arbeiten, das Thema zu enttabuisieren und den Kindern endlich die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen“, forderte die Drogenbeauftragte.

© afp/aerzteblatt.de

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