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Telematik­infrastruktur: Ein Viertel der Arztpraxen angeschlossen, ein Viertel will abwarten

Mittwoch, 29. August 2018

/vschlichting, stock.adobe.com

Berlin – Ein Viertel der Arztpraxen (26 Prozent) ist bislang an die Telematik­infrastruktur (TI) angeschlossen. Ein Drittel (34 Prozent) hat den Anschluss fest eingeplant und 28 Prozent wollen sich derzeit nicht an die TI anschließen. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu Cyberrisiken und Digitalisierung im Gesundheits­wesen.

Das E-Health-Gesetz schreibt den Arztpraxen einen Anschluss bis zum Jahresende vor. Andernfalls drohen finanzielle Sanktionen. Dennoch will mehr als ein Viertel der Ärzte zunächst die weitere Entwicklung abwarten oder sie äußern Zweifel daran, dass das System aktuell funktionsfähig und mit der Datenschutzgrundverordnung vereinbar ist.

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Überwiegend skeptisch stehen die niedergelassenen Ärzte Onlinesprechstunden gegenüber. Lediglich sechs Prozent können sich ein solches Angebot vorstellen, für 89 Prozent kommen Onlinesprechstunden grundsätzlich nicht infrage. Sie wenden insbesondere ein, dass im Rahmen einer Onlinesprechstunde der persönliche Kontakt zu den Patienten fehle (85 Prozent), eine umfassende Diagnose nicht möglich sei (74 Prozent) und keine Krankschreibungen oder Rezepte ausgestellt werden dürften (55 Prozent).

Grundsätzlich wird die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens von den Befragten positiv gesehen: Für 56 Prozent der Ärzte und 61 Prozent der Apotheker überwiegen die Vorteile, nur 28 beziehungsweise 24 Prozent sehen eher Nachteile. Positiv bewertet werden vor allem eine beschleunigte und vereinfachte Abrechnung mit Krankenkassen und der bessere Austausch mit den Patienten und anderen Ärzten. Sorgen bereiten den Ärzten und Apothekern hingegen ein höheres Risiko von Cyberkriminalität und der Schutz der sensiblen Patientendaten.

Für die Umfrage „Cyberrisiken im Gesundheitswesen“ hat Forsa in 200 Arztpraxen sowie in 101 Apotheken die mit der IT-Infrastruktur betrauten beziehungsweise für die Internetsicherheit zuständigen Mitarbeiter befragt. Befragungszeitraum war zwischen dem 11. Juni und dem 6. Juli 2018. © may/EB/aerzteblatt.de

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Avatar #103970
DöringDöring
am Mittwoch, 29. August 2018, 21:20

Tele­ma­tik­infra­struk­tur

Nie und nimmer sind schon 25% angeschlossen. Nach meinen Informationen keine 10 %.
Ich, und die meisten Kollegen meiner Altersgruppe, werden da nie und nimmer mitmachen. Lieber gehen wir vorzeitig in Rente, als dass ich mir ein technisch schon vollkommen überholtes und unsicheres System aufzwingen lasse.
Nach Aussage von mehreren Informatikstutenten und dem CCC ist das ganze System zu teuer und die Daten nicht sicher.
Dieter Döring
Facharzt für Allgemeinmedizin
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DöringDöring
am Mittwoch, 29. August 2018, 21:20

Tele­ma­tik­infra­struk­tur

Nie und nimmer sind schon 25% angeschlossen. Nach meinen Informationen keine 10 %.
Ich, und die meisten Kollegen meiner Altersgruppe, werden da nie und nimmer mitmachen. Lieber gehen wir vorzeitig in Rente, als dass ich mir ein technisch schon vollkommen überholtes und unsicheres System aufzwingen lasse.
Nach Aussage von mehreren Informatikstutenten und dem CCC ist das ganze System zu teuer und die Daten nicht sicher.
Dieter Döring
Facharzt für Allgemeinmedizin
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DöringDöring
am Mittwoch, 29. August 2018, 21:20

Tele­ma­tik­infra­struk­tur

Nie und nimmer sind schon 25% angeschlossen. Nach meinen Informationen keine 10 %.
Ich, und die meisten Kollegen meiner Altersgruppe, werden da nie und nimmer mitmachen. Lieber gehen wir vorzeitig in Rente, als dass ich mir ein technisch schon vollkommen überholtes und unsicheres System aufzwingen lasse.
Nach Aussage von mehreren Informatikstutenten und dem CCC ist das ganze System zu teuer und die Daten nicht sicher.
Dieter Döring
Facharzt für Allgemeinmedizin
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