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Fast jeder vierte Arzt trinkt zu viel Alkohol

Montag, 3. September 2018

junge Ärztin trinkt Alkohol /penyushkin, stock.adobe.com
/penyushkin, stock.adobe.com

München – Etwa 23 Prozent der Ärzte in Deutschland konsumieren Alkohol in gefährlichen Mengen. Risikofaktoren sind Kinderlosigkeit, lange Arbeitszeiten, die Tätigkeit in chirurgischen Fächern und speziell bei Frauen die Position als Assistenzärztin. Das zeigt eine Onlinebefragung von Wissenschaftlern des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, die das Gesundheitsverhalten und den Suchtmittelkonsum von Ärzten untersuchte. Die Ergebnisse wurden im Journal of Occupational Medicine and Toxicology publiziert (2018; doi: 10.1186/s12995-018-0208-7).

Von 1.338 Rückmeldungen konnten 920 vollständig ausgefüllte Fragebögen ausgewertet werden. 90 Prozent der Ärzte empfanden ihren Gesundheitszustand als mindestens zufriedenstellend. Fast jeder vierte Arzt konsumierte Alkohol in gefährlichem Maße, fünf Prozent litten ihren Angaben nach unter einer mittleren bis hohen Nikotinabhängigkeit, acht Prozent unter Adipositas.

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Kinderlosigkeit stellte für Ärzte beider Geschlechter einen Risikofaktor für gefährlichen Alkoholkonsum dar. Hingegen wurde nur Frauen der Status „Assistenzarzt“ zum Verhängnis: Sie hatten ein dreifach erhöhtes Risiko für gefährlichen Alkoholkonsum im Vergleich zu Ärztinnen in leitenden Positionen. Ebenso war dies für eine wöchentliche Arbeitszeit über 50 Stunden und die Tätigkeit in einer chirurgischen Disziplin der Fall. Letztere neigten doppelt so oft zu riskantem Gesundheitsverhalten wie Mediziner in nichtchirurgischen Disziplinen. Des Weiteren gingen Männer in chirurgischen Fachrichtungen signifikant seltener zu Vorsorgeuntersuchungen.

Aus früheren Befragungsstudien war bekannt, dass gefährlicher Suchtmittelkonsum unter Ärzten in Deutschland keine Seltenheit darstellt. Es fehlten jedoch aktuelle Angaben zur Häufigkeit von sowie systematische Untersuchungen zu Einflussfaktoren, um Risikogruppen definieren zu können.

Der Onlinefragebogen umfasste 42 Positionen und wurde an 38 Universitätskliniken, 296 Lehrkrankenhäuser und 1.290 Niedergelassene in Deutschland, Österreich und der Schweiz versandt. Darin wurden Fragen zu riskantem Verhalten, dem Konsum von Alkohol und anderen Substanzen sowie demografischen und beruflichen Eigenschaften gestellt. © gie/aerzteblatt.de

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Avatar #749369
Ambush
am Freitag, 14. September 2018, 15:22

Chefärzte und die Flasche Wein am Abend

...und natürlich kein Billig-Fusel, sondern schon was Edles... denkt noch jemand beim Lesen des Artikel daran?
Avatar #724084
MPeuser
am Montag, 3. September 2018, 20:24

Gesundheit der Ärzte

Seit dem Jahre 2000 wurde ich zu mehr als 1.300 Vorträge, Fernseh- und Rundfunkaufzeichungen von Brasilien aus in 14 verschiedene Länder Europas eingeladen. Mein Hauptthema lautet: "Kapillaren sind der Hauptentscheidungsträger unserer Gesundheit." Man sollte sich viel mehr um seine 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen kümmern.
Interessant ist stets, dass nach jedem Vortrag stets Ärzte zu mir kommen und sinngemäss stets den selben Satz sagen: "Was haben wir denn in der Universität gelernt, jetzt begreife ich erst einmal die Zusammenhänge!"
Um gesund zu leben, sollte man seine 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen und stets optmieren. Diese sollten den richtigen Innendurchmesser von 7 mikron aufweisen, gute innere Gleitfähigkeit für die roten Blutkörperchen aufweisen, der pH-Wert vom Speichel und Urin sollte ideal 7,0 betragen, damit die roten Blutkörperchen elastisch sind um sich gut verformen zu können und man muss für Silizium in der Nahrung sorgen (z.B. Kleie), damit die hauchdünnen Wände der Kapillaren nicht zusammenfallen wie ein Feuerwehrschlauch, wenn das Wasser abgedreht wird. Das Fachbuch dazu hat den Titel Kapillaren bestimmen unser Schicksal.
Von allen Berufsgruppen dieser Welt sterben die Ärzte als erste mit einem Durchschnittsalter von 56 Jahren. Viel Stress, Verantwortung aber auch Nikotin, Alkohol und nichtartgerechte Nahrung rauben unnötigerweise viele Lebensjahre.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
Träger des Bundesverdienstkreuzes
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