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Universitäts­medizin Mainz koordiniert internationales Netzwerk zur Herz-Kreis­lauf-Forschung

Mittwoch, 5. September 2018

/pitb_1, stockadobecom

Mainz – Das „Centrum für Thrombose und Hämostase“ (CTH) der Universitätsmedizin Mainz koordiniert ein neues Netzwerk namens „TICARDIO – Thrombo-Inflammation in Cardiovascular Disease“. Es dient der Erforschung von pathologischen Prozessen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Netzwerk bietet Doktoranden die Gelegenheit, ihre Kompetenzen innerhalb eines grenzüberschreitenden Netzwerks auszubauen. 

Das internationale und interdisziplinäre Forschungs- und Ausbildungsprogramm findet ab 2019 in Mainz, Maastricht, Marseille und Dortmund statt. Die Europäische Kommission fördert das Netzwerk über 48 Monate mit vier Millionen Euro über ihr Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“.

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„Forschungen des letzten Jahrzehnts haben gezeigt, dass die beiden pathologischen Prozesse Entzündung und Thrombose auf zellulärer und molekularer Ebene zusammenhängen“, erklärte Wolfram Ruf, Koordinator des Projekts und Wissenschaftlicher Direktor des CTH. Deshalb sei es sinnvoll, die unter dem Begriff der Thrombo-Inflammation zusammengefassten Prozesse gemeinsam zu erforschen – statt wie bisher unabhängig voneinander.

„Ein Forschungs- und Ausbildungsprogramm wie das Netzwerk TICARDIO bereitet junge Forscher auf ganz besondere Weise auf ihre weitere Karriere vor: Es hat eine grenz- und bereichsüberschreitende Interdisziplinarität als Lehrprinzip und vermittelt sowohl wissenschaftliche als auch allgemeine Kompetenzen“, betonte der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Ulrich Förstermann.

Die Rekrutierung und Ausbildung der Doktoranden findet bei den akademischen Partnern des Projektes statt, dem CTH in Mainz, der School for Cardiovascular Diseases in Maastricht, der Aix-Marseille Université sowie dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften.

Sektorübergreifende Erfahrungen sammeln die Doktoranden bei weiteren Partnern: der Bayer AG, Boehringer Ingelheim Pharma, der französischen Biotech-Firma BioCytex, der Translationalen Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dem niederländischen Unternehmen 2M Engineering sowie der niederländischen Wissenschafts- und Unternehmensberatung ttopstart. © hil/aerzteblatt.de

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