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Neugeborenenstation nach Darmkeimausbruch wieder geöffnet

Mittwoch, 5. September 2018

/dpa

Freiburg – Nach einem Ausbruch von Darmkeimen Mitte August arbeitet die Neugeborenenintensivstation der Universitätsklinik Freiburg wieder im Normalbetrieb. Das teilte das Klinikum heute mit. In der Abteilung hatten sich Keime der Art Klebsiella pneumoniae ausgebreitet, die bei unreifen Frühchen eine Infektion auslösen können.

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Alle Babys, bei denen die Keime gefunden wurden oder die sogar erkrankt waren, seien nun aber entweder aus dem Krankenhaus entlassen oder konnten verlegt werden. Die Baby-Intensivstation sei gereinigt und desinfiziert worden und nehme seit Anfang der Woche wieder Früh- und Neugeborene für intensivmedizinische Versorgung auf.

Um eine Ausbreitung des Keims zu verhindern, war am Klinikum vorübergehend eine zweite Station eingerichtet worden. Ein Aufnahmestopp war daher nicht notwendig gewesen. Diese Ersatzstation wurde den Angaben zufolge jetzt wieder geschlossen.

Im Zuge des Ausbruchs war ein Kind erkrankt, bei zwei weiteren war das nicht auszuschließen gewesen. Die Säuglinge wurden mit Antibiotika behandelt und seien stabil, sagte ein Sprecher.

Bereits 2015 waren in dem Krankenhaus Darmkeime aufgetreten, auch damals hatte die Klinik eine zweite Neugeborenen-Intensivstation eingerichtet. Sie war mehrere Wochen in Betrieb. © dpa/aerzteblatt.de

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