NewsHochschulenNeues Verbundvorhaben zur personalisierten Medizin in Baden-Württemberg
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Neues Verbundvorhaben zur personalisierten Medizin in Baden-Württemberg

Donnerstag, 6. September 2018

Universität Tübingen /dpa

Stuttgart – Knapp vier Millionen Euro investiert das baden-württembergische Wirtschaftsministerium in ein Forschungsnetzwerk, das die personalisierte Behandlung von Krebserkrankungen voranbringen soll. „Jeder Mensch ist einzigartig und jede Erkrankung ist anders und muss damit auch individualisiert behandelt werden“, sagte die Wirtschaftsministerin des Landes, Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). 

Mit der Förderung will die Landesregierung die Chancen personalisierter Medizin konsequent nutzen und die Wirksamkeit und Umsetzung neuartiger Konzepte für maßgeschneiderte Krebstherapien verbessern.

Anzeige

An dem Projekt namens „PRIMO“ arbeiten unter Leitung des Hahn-Schickard-Instituts für Mikroanalysesysteme in Freiburg das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen (NMI) in Reutlingen und das Forschungszentrums Informatik in Karlsruhe zusammen.

Gemeinsam sollen sie Technologien und Strukturen für eine verbesserte personalisierte Patientenbehandlung schaffen. Im Zentrum stehen dabei neue Ansätze zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur, der softwarebasierten Automatisierung manueller Prozesse und dem optimalen BigData Management, um daraus ein integratives und dynamisches Behandlungskonzept abzuleiten.

„Die Gesundheitswirtschaft bietet als mögliche Leitbranche des 21. Jahrhunderts enorme Chancen für die ökonomische Zukunft Baden-Württembergs“, betonte die Ministerin. Die sich in der Gesundheitswirtschaft bietenden Wachstumspotenziale müsse man „in voller Breite angehen, zum Beispiel durch die Stärkung der personalisierten Medizin“.

Baden-Württemberg will zu einer Leitregion des digitalen Wandels werden. Dafür hat das Land im vergangenen Jahr die Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ erarbeitet. Dafür stellt die Landesregierung bis 2021 rund eine Milliarde Euro zur Verfügung.

© hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

21. September 2018
Jahresversammlung 2018 im großen Saal der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle. /dpa Halle – Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker, hat
Leopoldina-Präsident unterstreicht Bedeutung der Wissenschaft
21. September 2018
Göttingen – Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) wird das Forschungskolleg „Molekulare Therapie und Prädiktion bei gastrointestinalen Malignomen“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) für
Förderung von Forschungsprojekten angehender Fachärzte in Göttingen verlängert
17. September 2018
Berlin – Den systematischen Aufbau von Forschungsnetzwerken für klinische Studien in Deutschland empfiehlt das Forum Gesundheitsforschung. Die Experten betonen dabei insbesondere die frühen Phasen der
Nationale Forschungsnetzwerke für klinische Studien empfohlen
12. September 2018
Freiburg – Der Arbeitsgruppe um Soeren Lienkamp, Arzt und Forschungsgruppenleiter an der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Freiburg, ist es bei Mäusen gelungen, Haut- in
EU fördert Freiburger Forschung zur Umwandlung von Haut- in Nierenzellen
11. September 2018
Hamburg – Die klinische Forschergruppe KFO 296 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden drei Jahren insgesamt 3,7
DFG fördert Forschung zum Immunsystem bei werdenden Müttern und Kindern
10. September 2018
Düsseldorf – Das Kompetenznetzwerk Stammzellforschung Nordrhein Westfalen (NRW) soll ab 2019 eine dauerhafte Landesförderung erhalten – vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags über den Haushalt.
Kompetenznetzwerk Stammzellforschung soll dauerhaft gefördert werden
5. September 2018
Berlin – Das Bundeskabinett hat heute die Hightechstrategie 2025 (HTS 2025) beschlossen. In dem Leitfaden werden Ziele, Schwerpunkte und Meilensteine für Forschung und Innovationen in der laufenden
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER